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Neue Pläne für Inklusiven Campus vorgestellt

Duderstädter Modellprojekt Neue Pläne für Inklusiven Campus vorgestellt

Die Pläne für den Inklusiven Campus, der Räume und Personal von Kindertagesstätten bis zur Förderschule bündeln soll, bleiben in Bewegung. Nach den Sommerferien soll mit dem Umbau der Pestalozzischule begonnen werden. Der Einbezug der St.-Ursula-Schule ins Gesamtkonzept ist derzeit ungeklärt.

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Die Pestalozzischule wird für Krippen- und Kindergartenkinder umgebaut.

Quelle: is

Duderstadt. Die Entscheidung des Bistums, die Integrierte Gesamtschule St. Ursula aufzugeben, habe die Planungsgruppe durchgerüttelt, sagte Pestalozzi-Schulleiter Martin Struck im Schulausschuss. Der Landkreis werde nicht umhinkommen, ein neues Konstrukt zu finden. An der St.-Ursula-Schule sollte der Bereich Geistige Entwicklung angesiedelt werden.

Geändert hat sich die Planung für die Sprachheilklassen der Förderschule. Ursprünglich sollten sie im Gebäude der Pestalozzischule bleiben, für Krippengruppen war ein Anbau geplant. Die Krippengruppen sollen jetzt aber ebenso wie der Sonderkindergarten St. Raphael und der Regelkindergarten St. Klaus im Bestandsgebäude ein Domizil finden, die Sprachheilklassen an der Grundschule St. Elisabeth neue Räume bekommen – ob als Interim während der Bauphase oder Dauerlösung, blieb im Ausschuss offen. Vorerst draußen vor bleibt der Sprachheilkindergarten St. Hildegard.

Umbaupläne vorgestellt

Architekt Thomas Naumann stellte im Ausschuss die neuen Umbaupläne für die Pestalozzischule vor. Die Krippengruppen sollen im Erdgeschoss des dreigeschossigen Schulgebäudes untergebracht werden, die Kindergartengruppen in den Obergeschossen. Für die Barrierefreiheit wird ein Fahrstuhl installiert, der Zugang über die Kardinal-Kopp-Straße erfolgen. Mit einem Fahrstuhl versehen werden soll auch der Mittelbau der Schule mit Familienzentrum und Caféteria, im denkmalgeschützten Gebäude am Neutor Verwaltung, Frühförderung, Therapie- und Fachräume untergebracht werden. Caritas-Vorstandssprecher Ralf Regenhardt sprach vom „ersten Teilabschnitt unserer Vision, die einmalig in Niedersachsen und mit den Schulen weiterzuentwickeln ist“.

Ganztagsangebot soll bleiben

Einig waren sich die Ausschussmitglieder, dem Landkreis gegen Mietentgelt Räume im Dachgeschoss der St.-Elisabeth-Schule zur Verfügung zu stellen, in denen zum Beginn des neuen Schuljahres zwei Sprachheilklassen der Pestalozzischule beschult werden können – „vorbehaltlich der Willensbildung der verantwortlichen Stellen“. In der Diskussion wurde angemerkt, dass das bisherige Ganztagsangebot gewährleistet bleiben und eine adäquate Raumlösung gefunden werden müsse, die den besonderen Bedürfnissen der Sprachheilklassen gerecht werde. Die Umbauarbeiten seien noch nicht ausgeschrieben, bislang gebe es nur eine grobe Kostenschätzung, bestätigt Regenhardt . „Wir sind mitten im Prozess“, sagt Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU).

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©Richter