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Neue Planken am alten Bootshaus in Seeburg

Pachtverhandlungen laufen noch Neue Planken am alten Bootshaus in Seeburg

Angler gelten als geduldige Menschen. In Geduld üben müssen sie sich zurzeit nicht nur wegen der Granatensuche im Seeburger See, die den Angel-, Segel- und Badebetrieb vorerst lahmgelegt hat. Ebenfalls noch in der Schwebe ist sowohl die Umsetzung des alten Seeburger Bootshauses, dessen Steg die Angler nutzen, als auch die Höhe der Pacht, die sie künftig für den See als Angelgewässer zahlen sollen.

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Neue Planken für alten Bootssteg in Seeburg.

Quelle: Schneemann

Seeburg. Für irritierte Blicke und Spekulationen sorgen die hellen Holzbretter, die die verwitterten alten Planken des Steges am alten Bootshaus ersetzt haben.

Die Steg-Erneuerung hat jedoch nicht mit den Plänen zum Erhalt und zur Umsetzung des Bootshauses zu tun. „Vereinsmitglieder aus Seeburg haben den Steg aus versicherungstechnischen Gründen in Eigenleistung ausgebessert und die maroden alten Planken ersetzt“, sagt Timo Freckmann, Vorsitzender des seit 1972 bestehenden Angelsportvereins Seeburger-See.

Die Entscheidung über die Zukunft des reetgedeckten alten Bootshauses, das viele Seeburger als ein Wahrzeichen des Ortes betrachten, steht noch aus. Im Zusammenhang mit der Baugenehmigung für das Natur-Informationszentrum hatte der Landkreis den Abriss des baufälligen Bootshauses verfügt. Dann intervenierte Ottobock-Chef Hans Georg Näder und stoppte den bereits geplanten  Abriss, da die Vereinbarung auch vorsah, das Bootshaus an anderer Stelle neu zu errichten. Eine Baugenehmigung erteilt hat der Landkreis für den Schilfgraben am Weg zum See.

Auf einem anderen Blatt stehen die Pachtverträge für die Angler und Segler, die nach zwölf Jahren zum Jahresende auslaufen. Der Landkreis führe wegen des neuen Pachtvertrags zurzeit Verhandlungen mit dem Zweckverband Seeburger See,  der das Gewässer von den Realgemeinden Seeburg und Bernshausen pachtet und an Angler und Segler weiterverpachtet, bestätigt Kreis-Umweltdezernentin Christel Wemheuer. Einen Zusammenhang mit der Umlegung von Kosten für die geplanten Sedimentbecken zur Vermeidung von Einträgen in den See gebe es nicht.

Wegen der drohenden Pachterhöhung erwägen die Angler, ehrenamtliche Leistungen einzuschränken. Der Bernshäuser Badesteg, der sich rechtlich ohnehin in einer Grauzone befindet, wurde in dieser Saison in Privatinitiative wieder aufgebaut. 

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©Richter