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Neue Regeln für die Duderstädter Innenstadt

Orstrat einigt sich auf Satzung Neue Regeln für die Duderstädter Innenstadt

Nach 2,5-stündiger Debatte hat sich der Ortsrat Duderstadt auf Regelungen für die Fußgängerzone in der Marktstraße geeinigt. Sie sollen als Satzung über die Sondernutzung mit Fahrzeugen in der Fußgängerzone am 28. Mai im Rat der Stadt beschlossen werden. Das Votum des Ortsrates fiel am Ende nicht wie angestrebt einstimmig aus.

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In der Duderstädter Fußgängerzone sollen weniger Autos fahren: Ortsrat billigt nach einem Jahr Debatte Maßnahmepaket.

Quelle: Richter

Duderstadt. Die Vertreterin der SPD, Doris Glahn, stimmte bei der Schlussabstimmung zur Satzung dagegen. Die Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt begründete ihre Ablehnung damit, dass keine Regelung für Lieferzeiten getroffen worden sei und mit der Befahrbarkeit der Spiegelbrücke.

Ziel der Regelungen ist, künftig weniger Verkehr in der „guten Stube“ der Stadt zu erreichen. Anlieger-, Liefer- und Busverkehr soll aber weiterhin möglich bleiben. Vorgesehen ist unter anderem eine erlaubnisfreie Sondernutzung für Fahrzeuge auf der Straße Auf der Spiegelbrücke über die Marktstraße bis zur Ecke Bahnhofstraße als Einbahnstraße. Kurzzeitparkplätze sollen vorübergehend bis andere „adäquate Flächen für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen“ in Höhe der Evangelischen Kirche und in der Bahnhofstraße eingerichtet werden. Auf der Spiegelbrücke sollen einige Kurzzeitparkplätze markiert werden.   

„Gewerblicher Lieferverkehr“ soll wie bislang uneingeschränkt möglich sein. Glahn hatte vergeblich eine Einschränkung gefordert, wenigstens von 19 bis 13 Uhr. Ohne Regelung sei Missbrauch nicht zu kontrollieren. Touristenbusse können weiterhin die Marktstraße befahren, um Gäste abzusetzen. Nach Schätzung des Fremdenführers und Sprechers der Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt“ geht es um rund 50 Busse im Jahr. Auch „Übernachtungsgäste“ des Hotels zum Löwen sollen weiterhoin zum Be- und Entladen die Fußgängerzone befahren dürfen. Handwerkerbetrieb bekommen wie bisher eine Genehmigung nicht nur für die Fußgängerzone, die jährlich neu zu beantragen ist.

Vorgeschrieben soll weiterhin Schrittgeschindigkeit – fünf bis sieben Stundenkilometer. Auf der Marktstraße kann weiterhin in beiden Richtungen gefahren werden. Umklappbare oder versenkbare Poller sollen nur am oberen Gropenmarkt zwischen Rathaus und Mariensäule installiert werden. Ein Abbiegen von der Haber- in die Bahnhofstraße wird ermöglicht, die Sackstraße wird Einbahnstraße Richtung Sparkasse.  Alle Regeln „werden konsequent durchgesetzt“.

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