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Neuer Anlauf für Hardegser Hähnchenmast

30.000 Tiere Neuer Anlauf für Hardegser Hähnchenmast

Noch nicht vom Tisch ist der Bau einer gewerblichen Masthähnchenanlage in Hevensen. Der Stadt Hardegsen liegt eine neue Bauvoranfrage vor. In der kommenden Woche beraten Ortsrat und Bauausschuss darüber. Mit Bürgerprotesten ist zu rechnen.

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Der geplante Bau einer gewerblichen Mastgeflügelanlage in Hevensen ist noch nicht vom Tisch.

Quelle: dpa

Hardegsen/Hevensen. Schon einmal hatte die Stadt ihre Zustimmung für eine geplante Mastanlage für 29950 Tiere versagt. Begründet wurde dies damit, dass eine landwirtschaftliche Anlage im Gewerbegebiet nicht möglich ist. Die Ratsgruppe aus SPD, Grünen und Hardegsen 21 hatte sogar eigens eine Resolution gegen die Mastanlage auf den Weg gebracht. Doch jetzt müssen sich die Kommunalpolitiker erneut mit dem Thema auseinandersetzen. Wie die Bürgerinitiative für Lebensqualität in Hevensen mitteilt, gebe es einen „erneuten Vorstoß in Form einer gewerblichen Bauvoranfrage für das selbe Vorhaben, aber diesmal durch einen externen Betreiber“.

 
Die Initiative macht mobil und ruft die Bürger zum Besuch der Sitzungen von Ortsrat Hevensen am Montag, 2. November, um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hevensen/Wolbrechtshausen sowie des Bauausschusses der Stadt am Donnerstag, 5. November, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes in Hardegsen auf. Bei beiden Gremien steht die Debatte um eine Bauvoranfrage zur Errichtung einer gewerblichen Masthähnchenanlage mit 29 950 Tieren in Hevensen auf der Tagesordnung. Die Argumente der Initiative gegen die Anlage: mögliche Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Keimemissionen und den Austritt von Toxinen, Viren und Schimmelpilzen durch die Abluft. Aber auch eine negative Auswirkung auf die Entwicklung von Tourismus und Umweltschutz wird befürchtet.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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