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Neuer Anlauf für das Schützenhaus

Duderstadt Neuer Anlauf für das Schützenhaus

Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU) und Schützenhauptmann Hans-Georg Werner haben im Vorfeld des Schützenfestes den Rückkauf des Schützenhauses durch die Stadt Duderstadt begrüßt. Der Außenbereich wurde bereits umgestaltet, im Gebäude mit Ausbesserungsarbeiten begonnen.

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Quelle: Iris Blank/Archiv

Duderstadt. „Die Grundsicherung zeigt das Interesse der Stadt an einer Weiterentwicklung“, sagt Kracht und hofft, dass künftig auch der Saal wieder genutzt werden kann. „Der Rückkauf ist ein guter Schritt, die Fläche wieder in einer Hand“, sagt Werner. Für die Entwicklung des gesamten Areals mit Eichsfeldhalle, Schießhalle, Schützenplatz und Schützenhaus würden sich dadurch neue Möglichkeiten bieten.

Ein festes Konzept gebe es noch nicht, sagt Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Die künftige Nutzung sei noch nicht geklärt, die Stadt für Ideen und Anregungen offen. „Dieses Schützenhaus gehört zu Duderstadt - seit Jahrhunderten“, meint Nolte. Vor mehr als einem Jahrzehnt habe man aber vor vielen Fragen gestanden. Der Verwaltungsausschuss habe 2005 einstimmig, der Rat bei zwei Gegenstimmen für einen Verkauf des Schützenhauses votiert, um es als wirtschaftlichen Betrieb in die Zukunft zu führen und den städtischen Etat zu entlasten. „Was wir uns erhofft hatten, ist nicht eingetreten“, bedauert Nolte. Um eine neue Lösung für den gesamten Bereich zu finden, seien sich Stadt und Schützengesellschaft über den Rückkauf einig gewesen.

Von 1981 bis 2005 hatten Cornelia und Peter Nocker als Pächter für Gastronomie im Schützenhaus gesorgt. Nach dem Verkauf wollte der neue Besitzer umbauen und daran anknüpfen. Daraus wurde aber nichts. Nicht nur die Schützen verbinden mit dem geschichtsträchtigen Saal Erinnerungen an rauschende Feste. Das Schützenhaus war Schauplatz für Reptilienshows, Antiquitätenmärkte, Oldie-Feten, Mottopartys und regionale Rockkonzerte. In den 1970er-Jahren spielten dort Krautrock-Bands wie Nektar, Birth Control und Colosseum, später Disco-Combos wie Boney M. und Silver Convention, Neue-Deutsche-Welle- und Punk-Bands. ku

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