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„Patientenorientiert und fachkompetent“

Neuer Leiter der Gefäßchirurgie in St. Martini „Patientenorientiert und fachkompetent“

Mit Mariusz Zabski hat die Gefäßchirurgie des St-Martini-Krankenhauses Duderstadt kürzlich einen neuen Leiter bekommen. Über den „ausgewiesenen Experten“ herrscht beim Krankenhaus Freude, zumal er „gut ins Eichsfeld passt“. So formulierte es Udo Iseke, ärztlicher Leiter des Krankenhauses.

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Neuer Leiter der Gefäßchirurgie in St. Martini: Mariusz Zabski.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Ihm zufolge soll die Sektion Gefäßchirurgie in Duderstadt weiter ausgebaut werden: Sie sei eine der Abteilungen, die aufgrund des steigenden Patientenalters an Bedeutung gewinnen würden, sagte Iseke.

Auf eine Weiterentwicklung der „patientenorientierten und fachkompetenten“ Gefäßchirurgie setzt auch der 56-jährige Zabski selbst: 30 Jahre Erfahrung bringt der polnischstämmige Facharzt mit, er war unter anderem Oberarzt in den Kliniken in Seesen und Hildesheim. Ausgebildet wurde er in Polen: In der Industriestadt Kattowitz habe er „eine wirklich gute Schule“ gehabt, erzählt Zabski und berichtet von rund 2500 Operationen jährlich in der von ihm geleiteten dortigen Gefäßchirurgie - einschließlich vieler Notoperationen und mancher „Raritäten“.

2002 lernte er allerdings seine zukünftige Frau kennen und entschied sich, ihr nach Deutschland zu folgen. Hier war er zunächst Chirurg, später bekam er die Anerkennung als Facharzt für Gefäßchirurgie in der Henriettenstiftung Hannover. Nach Stationen als Oberarzt begreift er den Wechsel nach Duderstadt als Chance „etwas Neues zu lernen und mehr Verantwortung zu übernehmen“. Neben dem gesamten Standardrepertoire an Maßnahmen der Gefäßchirurgie will er sich künftig auch weiterhin mit Raritäten beschäftigen: „Die stille Zeitbombe“, eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader, „darf nicht unterschätzt werden und muss so früh wie möglich diagnostiziert werden“, sagt Zabski.

Zudem kündigte er an, möglichst eng mit niedergelassenen Ärzten aus der Region zusammenarbeiten zu wollen.

Von Christoph Höland

Gefäßchirurgie in Duderstadt

Anfang 2015 hat das St-Martini-Krankenhaus seine Abteilung für Gefäßchirurgie eröffnet. Damit soll vor allem auf den demografischen Wandel reagiert werden: Ältere Patienten weisen häufig entsprechende Krankheitsbilder auf - „dem wollen wir uns stellen“, sagt Udo Iseke, ärztlicher Direktor des Krankenhauses.

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