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Neues Baugebiet in Obernfeld wird erschlossen

Am Knickweg in Obernfeld sind 28 Bauplätze in drei Abschnitten geplant Neues Baugebiet in Obernfeld wird erschlossen

Die Fundamente für das erste Einfamilienhaus – ein Bungalow mit Bodenplatte – sind bereits ausgehoben, Kanäle, Versorgungsleitungen und Straße abgenommen. Im 2,6 Hektar großen Dreieck zwischen Friedhof, Diek- und Knickweg wächst am Ortsrand Obernfelds ein neues Baugebiet mit 28 Bauplätzen  heran. Zunächst werden neun Grundstücke erschlossen, später sollen noch zwei weitere Bauabschnitte mit elf und mit acht Bauplätzen folgen.

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Bauabnahme: Günter Apel, Marc Hollenbach, Karl-Bernd Wüstefeld, Eugen Mende (von links).

Quelle: Schauenberg

Obernfeld. Karl-Bernd Wüstefeld (CDU), Bürgermeister des Dorfes mit rund 1000 Einwohnern, ist heilfroh, dass der Gemeinderat frühzeitig die Weichen für das Wohnbaugebiet gestellt hat, da laut neuem Raumordnungsprogramm die Neubautätigkeit in kleineren Orten eingeschränkt werden soll. 

Der Bebauungsplan für das jetzt entstehende Baugebiet Am Knickweg ist seit 2008 rechtswirksam. 2009 folgte das Umlegungsverfahren mit Aufteilung der 600 bis 750 Quadratmeter großen Grundstücke für das gesamte Areal. Das Bauland gehört zum Teil der Gemeinde, zum Teil Privatpersonen. Die Gemeinde verkauft ihre teilerschlossenen Bauplätze zum Quadratmeterpreis von 25 Euro. Hinzu kommen dann noch die Kosten für den Endausbau der Straße und die Beleuchtung.

Die Erschließungsstraße, die zwischen Knickweg und Diekweg abzweigt, endet vorerst in in einem Wendehammer. Wie der Diekweg wird sie einseitig mit einem zwei Meter breiten Pflasterstreifen für parkende Autos und Fußgänger versehen, ansonsten gibt es keine Gehwege. Für die Dachziegel wurden Rottöne festgesetzt, in eingeschossiger Bauweise können Einzel- und Doppelhäuser errichtet werden.

Gemeinsam ausgeschrieben

Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt haben die Gemeinde Obernfeld, die Samtgemeinde Gieboldehausen und der Abwasserverband Seeburger See gemeinsam ausgeschrieben. Die Firma Vollmer aus Fuhrbach hat mit rund 184 000 Euro das günstigste Angebot abgegeben und den Zuschlag bekommen. Planung und Bauleitung obliegen dem Göttinger Ingenieurbüro Hollenbach.

Bis der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen wird,  wird es voraussichtlich nicht allzulange dauern. Fünf der neun Bauplätze seien bereits veräußert, bislang zwei Bauanträge gestellt, sagt Wüstefeld. Wenn rund drei Viertel der Bauplätze verkauft seien, solle der jeweils nächste Bauabschnitt folgen.

Bauinteressenten weist der Obernfelder Bürgermeister auf die gute Infrastruktur des Ortes hin, zu der auch ein VDSL-Festnetzanschluss mit 50 Mbit/s gehöre. Und künftig, sagt Wüstefeld mit Blick auf die neuen Vorgaben zur Raumordnung, werde sich die Gemeinde auf die Innenentwicklung des Ortes konzentrieren.

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©Richter