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Neues Dach und Anbau

Dorfgemeinschaftshaus Neues Dach und Anbau

Unzählige Feiern und Vereinsbälle haben ihm zugesetzt, diverse Wasserschäden in den vergangenen Jahrzehnten für den Rest gesorgt: Eines der ältesten Dorfgemeinschaftshäuser im Altkreis Duderstadt, die Anlage in Bernshausen, wird jetzt von Grund auf saniert und – im Zuge der umfangreichen Bauarbeiten – erweitert und umgestaltet.

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Mauert den Anbau im vorderen Bereich: Dirk Freckmann vom Bernshäuser Angelverein setzt Stein auf Stein.

Quelle: Blank

Bernshausen. Rund 75 000 Euro investiert die Gemeinde Seeburg, zu der Bernshausen gehört, in das idyllisch am Seeburger See gelegene Haus.

Gebaut wurde das Bernshäuser Dorfgemeinschaftshaus in den 70er Jahren, als der Nachbarort Bernshausen der Gemeinde Seeburg zugeschlagen wurde. Nicht nur für Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft , sondern auch für Familienfeiern oder offizielle Ereignisse wurde die Einrichtung intensiv genutzt.

„Bei der genaueren Untersuchung hat sich herausgestellt, dass auch das Dach marode ist. Das wird jetzt auch mit erneuert“, erklärt Seeburgs Bürgermeister Harald Finke, der die enorme Eigenleistung der Bernshäuser Vereine bei diesem Vorhaben unterstreicht. Rund die Hälfte der Baukosten macht das aus.

Die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gang, der Rohbau an der Vorderseite hat bereits Gestalt angenommen, sowohl Vereinsmitglieder aus Bernshausen als auch regionale Firmen sind dort parallel im Einsatz. Der Eingangsbereich wird umgestaltet, Küche und Lager im vorderen Bereich durch einen Anbau werden erweitert.

Geplant ist darüber hinaus ein neuer Kühlraum sowie der Bau einer behindertengerechten Toilettenanlage. Spätestens im Frühjahr soll das Dorfgemeinschaftshaus dann in neuem Glanz und mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten den Bürgern wieder zur Verfügung stehen. Damit der Termin gehalten werden kann, wird auf der Baustelle jede Minute genutzt. „Wir wollen die Baustelle vor dem Winter dicht haben“, betont Finke.

Schäden beheben will die Gemeinde Seeburg auch auf den innerörtlichen Straßen, die Liste ist in den vergangenen Jahren lang geworden. „In der gesamten Ortslage Seeburg sind Risse zu sehen, unter anderem durch die Verlegung neuer Versorgungsleitungen. Das arbeiten wir jetzt Zug um Zug ab, um den Sanierungsstau abzubauen“, so Finke.

Um selbigen zukünftig zu verhindern, sollen jedes Jahr 20000 Euro für Straßensanierungen im Haushalt eingestellt werden. Nicht darin enthalten ist allerdings die Grundsanierung der Seestraße: „Der Brocken ist zu groß, da müssen wir eine Extra-Lösung finden.“

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