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Neues Fahrzeug für Mingeröder Feuerwehr macht Umbau notwendig

Pläne zum neuen Gerätehaus Neues Fahrzeug für Mingeröder Feuerwehr macht Umbau notwendig

Um die insgesamt 15 Feuerwehren der Stadt Duderstadt effektiv zu erhalten, sind Neuerungen nötig. In Mingerode stehen die Anschaffung eines wasserführenden Fahrzeugs und der Ausbau des Gerätehauses auf der Agenda. Die Pläne dazu werden Mitte September vor den Bauausschuss getragen.

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Stellen Baupläne vor: Wege, Stender, Mecke, Görth, Nolte (v.l.).

Quelle: NY

Mingerode. Die Grundausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Mingerode sei nicht mehr zeitgemäß. Ein wasserführendes Fahrzeug mit einem Fassungsvermögen von 600 Litern werde notwendig, zumal das bisherige kleinere Fahrzeug altersbedingt ausrangiert werde. Diese Mängel seien von einem externen Gutachter sowie der Stadtkommandantur und den Ortsbrandmeistern festgestellt worden, schildert Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) den Sachverhalt. Damit müsste jedoch auch das Gerätehaus grunderneuert werden.

„Die heutigen Fahrzeuge passen nicht mehr in die alten Gebäude“, erklärt Ortsbrandmeister Siegfried Mecke. Sowohl die Deckenhöhe als auch das Garagentor seien für ein neues Fahrzeug nicht mehr ausreichend. „Die Ausstattung der Feuerwehren hat Priorität“, sagt Nolte  mit Blick auf die zahlreichen Einsätze des laufenden Jahres. Die Pläne zum Ausbau des Gerätehauses in der Bachstraße  haben Diplom-Ingenieur Adolf Stender und Bauingenieur Stefan Wege dem Ortsbürgermeister Manfred Görth (CDU) sowie Nolte und Mecke vorgestellt.

Um Platz zu schaffen, ohne das Gebäude in seinem Grundriss zu erweitern, werde eine Aufstockung um eine weitere Etage  notwendig. Dabei würden auch die modernen Sicherheitsvorkehrungen für die Feuerwehrkameraden sowie energetische Maßnahmen mit einbezogen werden. Der Ausbau sei in einem Kostenvolumen von 175000 bis 200000 Euro veranschlagt, so Nolte. Zwei Drittel würde die Stadt Duderstadt aus Haushaltsmitteln finanzieren, ein Drittel könnte die Feuerwehr Mingerode in Eigenleistung aufbringen.

Mecke bestätigt, dass von den 141 Mitgliedern, davon 49 Aktive und 14 Jugendliche, einige bereit wären, sich an dem Ausbau zu beteiligen. Die Pläne berücksichtigten auch die Nähe zu den Wohnhäusern der Nachbarn, so seien keine Fenster dirket zu den Grundstücken geplant, sagt Stender. Das neue Fahrzeug sei bereits über die Investitionspauschale des Landkreises finanziert und inzwischen auch bestellt worden, bestätigt Nolte. Das Ergebnis des Bauausschusses werde am 15. September erwartet.

Von Claudia Nachtwey

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