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Neues Förderprogramm soll helfen, Duderstädter Hallenbad zu sanieren

Bundesmittel Neues Förderprogramm soll helfen, Duderstädter Hallenbad zu sanieren

Damit das Hallenbad Auf der Klappe nicht untergeht, hat der Aufsichtsrat der Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe (EWB) einen weiteren Versuch unternommen, den Rettungsanker zu werfen: Fördermittel des Bundes wurden beantragt.

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Hallenbad Duderstadt

Quelle: Archiv

Duderstadt. Bisherige Versuche, an Mittel aus verschiedenen Töpfen zu kommen, um das defizitäre Schwimmbad sanieren und damit den Betrieb aufrecht erhalten zu können, seien in der Vergangenheit wieder und wieder gescheitert, berichtet Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Er ist Mitglied im Aufsichtsrat der EWB, der Muttergesellschaft der das Hallenbad betreibenden Eichsfelder Blockheizkraftwerk- und Bädergesellschaft. Drei Ministerien und das Südniedersachsenbüro seien um Förderungen gebeten worden – ohne Erfolg.

Dennoch solle nichts unversucht gelassen werden, das Bad weiter betreiben zu können. „Der Aufrechterhaltung des Badebetriebes wird herausragende Bedeutung seitens des Aufsichtsrates beigemessen“, macht Nolte deutlich, welchen gesellschaftlichen Wert das Bad für das Gremium darstelle. Ein Antrag an das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung sei bereits in Vorbereitung und werde fristgerecht zum Freitag durch die Stadtverwaltung gestellt, versprach Nolte.

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ ist im Oktober gestartet und fördert in den kommenden zwei Jahren investive und investitionsvorbereitende Projekte – explizit sind in der Projektausschreibung Sportstätten wie öffentlich genutzte Schwimmhallen genannt.

Mehr als 100 Millionen Euro stellt die Bundesregierung deutschlandweit für das Programm zur Verfügung. Die Förderkulisse liege im Falle eines positiven Bescheides bei 45 Prozent, erklärt Nolte. Er rechnet mit einer zügigen Entscheidung des Bundes – und hofft auf eine positive. „Das Hallenbad ist mit seiner Nachbarschaft zu den Schulen, zum Jugendgästehaus, zur Lebenshilfe und zum Ottobock-Camopus von enormer Wichtigkeit“, begründet er den weiteren Vorstoß, an Mittel zu gelangen.

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