Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Neuntklässler der KGS Gieboldehausen besuchen Spanien

Tränen zum Abschied Neuntklässler der KGS Gieboldehausen besuchen Spanien

Am Ende gab es Abschiedstränen auf beiden Seiten: 32 Spanischschüler der neunten Klassen der Kooperativen Gesamtschule in Gieboldehausen haben ihre spanischen Austauschschwestern und –brüder in Alcalá de Henares, etwa 30 Kilometer nordöstlich der spanischen Hauptstadt Madrid, besucht. Die Organisation des Austausches lag bei Paloma de Oñate in Spanien und Kathrin Nordmeyer, die durch ihre Kollegin Maria Haase unterstützt wurde, in Deutschland.

Voriger Artikel
Caritas-Mitarbeiter hilft DDR-Rentnern bei der Reise in den Westen
Nächster Artikel
Rassekaninchenschau in Duderstadt von F 144 mit Premiere

Die Gruppe vor dem Congreso de los Diputados, dem Abgeordnetenhaus in Madrid.

Quelle: EF

Gieboldehausen. „Die spanische Partnerschule Instituto Atenea hat es sich aber zum Ziel gemacht, ihren Schülern möglichst viele Kontakte mit dem europäischen Ausland zu ermöglichen“, erklärt Nordmeyer. Dabei sei der Austausch mit der KGS in Gieboldehausen der jüngste neben Programmen mit englischen und niederländischen Schulen.

„Zum Erfolg dieses Austausches, dem ein Gegenaustausch Anfang Mai 2015 folgen soll, haben viele Faktoren beigetragen“, sagt Nordmeyer und nennt die kulturelle Bedeutung des Geburtsortes von Miguel de Cervantes („Don Quijote“), der Standort einer der ältesten Universitäten Europas ist, als ein Beispiel.

Zudem konnten die Schüler Weißstörche auf fast allen historischen Gebäuden erblicken – teilweise acht Nester auf einem Dach. „Außerdem herrschte fantastisches Wetter“, so Nordmeyer.  

„Die Gastfreundlichkeit der Familien war herausragend“, blickt sie zurück. Deutsche Schüler besuchten mit ihren Familien das Fußballstadion von Real Madrid. Andere kamen in den Genuss einer Reitstunde, und ein deutscher Schüler kaufte sich extra eine Angel, um mit seinem spanischen Gastbruder in dem Fluss „Henares“ zu angeln.

Im Unterricht erfuhren die deutschen Schüler, dass sich dort Schüler und Lehrer untereinander duzen, dass es statt des erwarteten Frontalunterrichtes Partner- und Gruppenarbeit gibt und,  dass die Tonleiter mit „do re mi fa sol la si do“ ganz anders lautet als im deutschen Musikunterricht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter