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Nur über eine Sackverlade-Rampe und Stufen ist die Postagentur in Gieboldehausen zu erreichen. Für Rollstuhlfahrer unüberwindbar. Für Menschen mit Handicap ist dies aber nur Teil einer Reihe von Unzulänglichkeiten in Gieboldehausen.

Da kenne ich mich aus. Ich weiß, wie das ist, wenn ein Rollstuhl zu kippen droht, weil der Bürgersteig schief oder zu schmal ist. Als Angehöriger von Menschen, die ohne Hilfe nicht mehr selbst ihren Rollstuhl bewegen konnten beziehungsweise können, sind mir genügend Stellen bekannt, die nur unter größten Schwierigkeiten oder gar nicht zu bewältigen sind.

Selbst im engsten Umfeld des Seniorenheims ist dies der Fall. Eine Runde mit meiner Mutter im Rollstuhl über den Kälberboy oder den Wiesenweg zu drehen – schier unmöglich, weil dort nicht einmal ein schmaler Streifen befestigter Fahrbahn vorhanden ist. Das kann auch ich nicht unbedingt verlangen. Im Mittelpunkt der Fleckengemeinde die Sorgen von Rollstuhl-Fahrern außer acht zu lassen, ist allerdings ein Unding.

Und regelrecht unwürdig ist ein solches Hindernis an einem Gebäude, in dem die Post untergebracht ist. Es müsste eigentlich allen zugänglich sein.

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Postagentur in Gieboldehausen

Den für Rollstuhlfahrer nicht zu bewältigenden Eingangsbereich der Postagentur in Gieboldehausen beklagt Hans Kunkies aus Renshausen. „Unmöglich, dass so etwas genehmigt wird“, sagt der Rentner, der seit 40 Jahren auf eine Fahrhilfe angewiesen ist.

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