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„Nicht nur Dönekens erzählen“

Treffen „Nicht nur Dönekens erzählen“

Humorvoll und von viel Gelächter begleitet ging es bereits bei der Begrüßung zu. Der Bürgermeister von Jützenbach, Bernward Brodhun, begrüßte im Dorfgemeinschaftshaus mehr als 150 Plattdütsche Frünne, denen er eingangs seinen Heimatort vorstellte.

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Volles Haus: 150 Plattdeutsch-Freunde in Jützenbach.

Quelle: EF

Seine Mitbürger charakterisierte er als ein fleißiges Völkchen, gottesfürchtig „und wir gehen auch noch sonntags in die Kirche“. Voller Stolz verkündete er, dass seine Gemeinde am Wettbewerb um das schönste Dorf im Eichsfeld teilgenommen und einen Preis erhalten habe. Frünne-Präsident Werner Grobecker ging sogar so weit, dass Jützenbach zum Weltkulturerbe gehöre. Obwohl er einschränkte „Wir sind nicht hier, um nur Dönekens zu erzählen“.

Den musikalischen Auftakt bildete der Jützenbacher Kirchenchor unter Leitung von Martina Monecke. Von viel Gelächter und Applaus begleitet waren die Überleitungen von Werner Grobecker. Jüngster Spross, der auswendig Gedichte und Lieder vortrug, war Niclas Hammermann, der mit Vater Hubertus zusammen auftrat. Über vierzehn eigene Kinder unterhielten sich Ingrid Deterding und Ingrid Bause. Kenntnisreich berichtete Maria Hammermann über „Dä Orjelmann ut Hunshogen“.

Mehrere Beiträge hatte mit 82 Jahren die Seniorin des Abends, Toni Bause, auf Lager. Dafür erhielt sie vom Präsidenten den Orden „60 Jahre Plattdütsche Frünne“ überreicht. Immer wieder beliebt und gern gehört ist der inzwischen 100 Jahre alte „Düwel von Jützenbach“, an diesem Abend vom Kirchenchor dargeboten. Erneut ging es musikalisch zu, Manfred Winter und Martina Monecke begleiteten die Eichsfelder Sänger mit Akkordeon und Gitarre. Zu fröhlicher Schwatzrunde fanden sich Benno Bause, Maria Krieter und Bettina Henkel zusammen. Die Originalitäten des Bauern Rust trug Christoph Schmidt vor und Raphaela Annuseit kam mit zwei lustigen Beiträgen, bevor Willi Iffland von einer kuriosen Fahrt in die Großstadt sprach.

Obwohl nach den Worten von Grobecker „dat chanze Ower- un Unreeichsfeld verträn was“, wurde das nahezu dreistündige Programm fast ausschließlich von den Einheimischen gestaltet. Musikalisch ging es noch einmal zum Abschluss zu. Anneliese & Hermann präsentierten den alten Schlager „Der Lumpenmann ist da“, und der Chor, ohnehin den ganzen Abend unermüdlich im Einsatz, endete mit dem Stück „In mir klingt ein Lied“.

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