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Niedersachsenhof in Gieboldehausen soll umgebaut werden

Vertragsentwurf für Verkauf Niedersachsenhof in Gieboldehausen soll umgebaut werden

Der Niedersachsenhof füllt sich am ersten Septemberwochenende wieder. Der Verkauf des gemeindeeigenen Gastronomiebetriebs an Tobias Borchard ist zwar noch nicht besiegelt, der Verwaltungsaussschuss hat aber via Umlaufbeschluss die Freigabe für das Motorrad-Reisetreffen erteilt, für das sich 560 Teilnehmer angemeldet haben.

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Putzen den Niedersachsenhof für das Biker-Treffen im September heraus: Tobias Borchard und Susanne Dreimann.

Quelle: Richter

Gieboldehausen. Über den Vertragsentwurf für den Verkauf, der den Mandatsträgern bereits vorliegt, soll im September der Gemeinderat befinden. Zweifel des örtlichen Gastronomen Reinhard Kellner an einem angemessenen Kaufpreis wies Bürgermeisterin Maria Bock (CDU) in der Einwohnerfragestunde des Finanzausschusses zurück. Nach langem Ringen sei eine demokratische Entscheidung getroffen worden, der neue Betreiber brauche Rückendeckung und keine weitere  Kritik. Die Darstellung, dass es zwei Alternativen gegeben habe und der Flecken auf Geld verzichte, sei falsch und klammere die Frage der Realisierbarkeit aus, merkte Markus Gerhardy (CDU) an. Der Verkaufspreis sei kein Gegenstand öffentlicher Diskussionen, betont Gemeindedirektor Georg Moneke. Der Verkauf betreffe das Gebäude mit Parkflächen. Der Festplatz bleibe Eigentum der Gemeinde und könne laut Vertragsentwurf bei Bedarf auch von Bochard genutzt werden. Der Rechtsstreit mit dem vor zwei Jahren abgesprungenen Pächter sei noch nicht entschieden. Das Verfahren müsse aber abgeschlossen werden, bevor der Verkauf rechtswirksam werde.

 
Borchard, der in Duderstadt den Cateringservice Oppermann betreibt, hofft auf „Licht am Ende des Tunnels nach einem steinigen Weg“ und geht von mehrheitlicher Zustimmung für den Kaufvertrag aus. Der Zuspruch aus der Bevölkerung sei groß, es gebe bereits viele Buchungsanfragen, die bis zur Vertragsunterzeichnung nicht beantwortet werden könnten. Zurzeit bringt der 48-Jährige den Saal für das Motorradtreffen auf Vordermann. Nach dem Leerstand werden klemmende Türen repariert, Toiletten ausgebessert, Unkraut beseitigt und Hecken beschnitten. Nach dem Kauf plant Borchard Investitionen im sechsstelligen Bereich für Umbau und Brandschutz. Die Küche soll modernisiert, der Saal vergrößert werden und Fenster bis zum Boden bekommen, der Biergarten eine Zeltüberdachung. Schwerpunkt neben dem Hotelbetrieb sind Feiern und Veranstaltungen. Den Restaurantbetrieb will Borchard noch klären – unter Einbezug örtlicher Gastronomen: „Es soll keine Konkurrenz geben.“

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