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Noch geht nachts das Licht in Duderstadt aus

Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung Noch geht nachts das Licht in Duderstadt aus

Im Duderstädter Stadtgebiet werden derzeit Straßenlaternen auf LED-Technik umgerüstet. Neben dem geringeren Energieaufwand ist einer der Vorteile dieses Systems, dass die Lampen dimmbar sind und somit nicht länger nachts jede zweite Laterne ausgeschaltet werden muss.

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Werden nach Abschluss der Arbeiten gedimmt: Neue Laternen.

Quelle: Thiele

Duderstadt. So zeigten sich in den vergangenen Tagen Bewohner der Stadt und der Ortsteile irritiert, dass eben dies nicht passierte, sondern ein Teil der Lampen nach 22 Uhr ausging.

Weiterhin sind bei der Stadtverwaltung Fragen dazu aufgekommen, warum in einigen Straßen sowohl alte als auch neue Laternen ständen.  

Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) zeigt Verständnis für diese Irritationen. Er erklärt, dass der reduzierte Nachtbetrieb, in dem alle neuen Lampen über Nacht gedimmt leuchteten, derzeit noch nicht erfolge. Grund sei, dass die erforderlichen Anschluss- oder Umklemmarbeiten erst nach vollständiger Installation aller Leuchten eines Abschnitts vorgenommen werden könnten.

„Außerdem fehlen auch noch technische Ergänzungsbauteile im Anschlussbereich der Masten“, so Nolte weiter.

Bei rund einem Viertel der zu sanierenden Leuchten würden darüber hinaus zusätzlich auch die Masten mit erneuert. Befänden diese sich in Straßen, in denen der Austausch der Leuchtköpfe bereits erfolgt ist, könne es zu einer Mischung alter und neuer Leuchten kommen.

„In allen Ortsteilen werden noch Installationen durchgeführt und erst nach Abschluss dieser Arbeiten wird sich ein einheitliches Bild und ein funktionierender, reduzierter Nachtbetrieb ergeben“, sagt Nolte. Mit dem Abschluss der Arbeiten sei – je nach Ortsteil – zwischen Mai und Juli zu rechnen.

„Dann wird jede neue Leuchte durchgehend brennen“, sagt Nolte. Zwischen 22 und 5 Uhr werde die Helligkeit reduziert. „Im alten Bestand wird weiterhin jede zweite Leuchte ausgeschaltet, da diese aus technischen Gründen nicht dimmbar sind.“

„Die neuen Leuchten werden übrigens nicht von der EEW installiert“, erklärt Nolte. Somit seien Nachfragen auch nicht an die Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs GmbH zu richten. „Die Maßnahme war öffentlich auszuschreiben“, erklärt Nolte. Den Auftrag habe die Firma SAG aus Alsfeld erhalten.

Der Bürgermeister bittet die Bewohner der Stadt um Mithilfe, falls sie bemerken sollten, dass einzelne Leuchten vor 22 Uhr nicht funktionieren, was bei „einem äußerst geringen Prozentsatz“ durch einen Produktionsfehler möglich sei. Ansprechpartner bei Fragen oder zur Meldung defekter Leuchten sind Ulrich Werner, Telefon 0 55 27 / 84 11 76, und Frank Leineweber, 0 55 27 / 84 11 43.

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©Richter