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Northeim: Einbrecher bedient sich in der Nachbarschaft

Bewährungsstrafe Northeim: Einbrecher bedient sich in der Nachbarschaft

Wegen einer Einbruchserie im September 2013 und Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz in Tateinheit mit einem Verstoß gegen das Waffengesetz hat das Schöffengericht am Amtsgericht in Northeim einen 49 Jahre alten Mann aus Lindau zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Northeim. Außerdem muss der Mann aus Lindau eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro ableisten. Das Geld soll dem Kindergarten in Lindau zugute kommen, entschied das Gericht am Donnerstag. Zudem kommen 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit auf den Verurteilten zu.

Schneller als erwartet wurde das Urteil gegen den Mann gesprochen. Ursprünglich hatte das Gericht einen zweiten Termin angesetzt, um die Verhandlung fortzusetzen, dieser wird nun nicht nötig sein.

Zum raschen Ablauf der Verhandlung hatte beigetragen, dass der Angeklagte in allen Punkten geständig war. Er gab zu, in sechs Wohnungen und Häuser in Lindau eingebrochen zu sein und dort verschiedene Wertgegenstände gestohlen zu haben. Den Gesamtwert der Beute schätzten die Ermittler auf rund 30 000 Euro.

Unter anderem hatte sich der Mann an Armbanduhren, einem Navigationsgerät, Schmuck und Bargeld vergriffen. Alle nachgewiesenen Einbrüche beging er in seiner unmittelbaren Nachbarschaft und ein einem Zeitraum von weniger als zwei Wochen. Ein Fall stach dabei heraus: Der Lindauer brach in ein Haus ein, das er wenige Monate zuvor selbst noch bewohnt hatte, ehe es an ein junges Paar verkauft wurde. Zum Zeitpunkt des Einbruchs wohnte er nebenan.

Beamte der Polizei hatten neben dem Diebesgut auch zwei Gewehre und eine Patrone Leuchtspurmunition gefunden. In der Waffenbesitzkarte des Mannes waren die Gewehre nicht eingetragen, daher fiel auch hierfür eine Strafe an.

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©Richter