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Northeim sagt Ratten den Kampf an

Giftköder Northeim sagt Ratten den Kampf an

Als eine „reine Routinebekämpfungsmaßnahme“ bezeichnet es die Stadt Northeim, dass ab dem 26. Oktober im gesamten Stadtgebiet an Kanälen und Gewässern Giftköder gelegt werden sollen. Ein „besonderes Befallsgeschehen“ liege nach derzeitigen Erkenntnissen nicht vor, heißt es.

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Sollen in Northeim geködert werden: Ratten.

Quelle: dpa

Northeim. Die Stadtverwaltung informiert die Northeimer Bevölkerung, dass ab 26. Oktober bis voraussichtlich 10. November eine Burgwedeler Firma Rattenbekämpfungsmaßnahmen im Auftrag der Stadt vornehme.

Um den „befallsarmen oder praktisch rattenfreien Zustand“ in Northeim zu erhalten, so erklärt die Verwaltung, werde das Schädlingsbekämpfungsunternehmen sowohl im Oberflächenbereich als auch im Kanalnetz großflächig vorgehen. Im Freiland an stark von Menschen frequentierten Plätzen würden verschlossene Köderboxen eingesetzt, ansonsten kämen 70 Zentimeter lange Köderröhren an Bachläufen zum Einsatz.

Es würden Frischköder mit dem Wirkstoff Difenacoum in Tüten eingesetzt. Die Northeimer Stadtverwaltung versichert, dass Kinder hiervon mindestens 400 bis 500 Gramm aufnehmen müssten, um erste Vergiftungserscheinungen zu haben. Außerdem seien die Köder mit Bitterstoffen behandelt, was eine „orale Aufnahme“ verhindern soll.

Die Gefahr eines Rattenbisses sei im Vergleich hierzu „erheblich größer“, heißt es in der Mitteilung der Stadt Northeim weiter. Dennoch wird vorsorglich auf die Nummer der Giftnotrufzentrale – 05 51 / 1 92 40 – hingewiesen.

Nicht bei allen Beobachtungen in der Nähe von Gewässern, die von Bürgern dem Ordnungsamt gemeldet würden, handle es sich um Ratten. Häufig komme es zu Verwechslungen mit dem Bisam, der zu den Wühlmäusen zähle. Wanderratte und Hausratten seien Gesundheitsschädlinge, die Krankheitserreger auf Menschen übertragen könnten und deren Vorkommen bekämpft werden müsse.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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