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Obereichsfelder Pilgergruppe machte Station in Duderstadt

Pilgern zu Wallfahrtsorten Obereichsfelder Pilgergruppe machte Station in Duderstadt

Helmut Heiland hat mit seiner Obereichsfelder Pilgergruppe am Donnerstag in Duderstadt Station gemacht. Bis Sonnabend wollen die 26 Gläubigen den Hülfensberg erreichen, um dort einen Tag später an der Michaelswallfahrt teilzunehmen.

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Helmut Heiland (links) und seine Obereichsfelder Pilger machten gestern Station in Duderstadt.

Quelle: Müller

Duderstadt. Dienstag trafen sich die Obereichsfelder in Renshausen, dem Ausgangspunkt ihrer Reise.  „Wir pilgern ein Kreuz durch das Eichsfeld“, sagt Helmut Heiland – von Renshausen im Norden bis zu ihrem Ziel, dem Hülfensberg im Süden. „Wir wollen alle Wallfahrtsorte des gesamten Eichsfeldes besuchen,“ erklärt der Heiligenstädter.

Etzelsbach, vor vier Jahren von Papst Benedikt XVI. besucht, stelle einen Knotenpunkt des Pilgerkreuzes und -weges dar. Im kommenden Jahr, zeigt sich Heiland sicher, werde er mit seiner Pilgergruppe von Ost nach West alle verbleibenden Wallfahrtsstätten des Eichsfeldes aufsuchen.

Nach dem Start im Josephs-Wallfahrtsort Renshausen ging es weiter auf den Höherberg mit den „14 heiligen Nothelfern“. Donnerstag feierten sie im Ursulinenkloster eine heilige Messe und quartierten vor dem Weitermarsch nach Etzelsbach auf dem Pferdeberg.

„Wo ich mit meinen Füßen gewesen bin“, erzählt Heiland, „da war ich wirklich.“ Pilgern gehe weit über das bloße Gehen hinaus, sei mehr eine Entschleunigung, ein Abstand vom Alltag. „Spazierengehen mit Gott“, wie Heiland es nennt. Mal diskutiere oder singe die Gruppe, morgens schweige sie zu einem geistlichen Impuls.

Der Uderaner Pfarrer Eberhard Jacob begleitet die Obereichsfelder Katholiken, hält jeden Abend eine heilige Messe mit ihnen. „Hier machen Menschen mit“, mutmaßt der Pfarrer, „die sonst nie in eine Kirche kommen. Denen tut dieser Ansatz gut.“ Nicht nur eine veränderte innere Stimmung nähmen die Pilger wahr, auch neue Eindrücke aus dem für sie oft unbekannten Untereichsfeld.

Von Gunnar Müller

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