Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Obernfelder sehen „Dringlichkeit XXXL“ bei Ortsumgehung

Nach Westerode Obernfelder sehen „Dringlichkeit XXXL“ bei Ortsumgehung

Nach der Fertigstellung der Ortsumgehung Westerode fordern der Obernfelder CDU-Ortsverband und die CDU-Fraktion im Gemeinderat Obernfeld, die Umgehungsstrasse für Obernfeld und Mingerode mit höchster Dringlichkeit zu behandeln und schnellstmöglich zu realisieren.

Voriger Artikel
Absolventinnen der Volkshochschule Duderstadt ausgezeichnet
Nächster Artikel
Runder Familientisch in Bilshausen besteht seit zehn Jahren

Die B 247 ist stark frequentiert.

Quelle: Archiv

Obernfeld. Thomas Ehbrecht, Vorsitzender der Fraktion und des Ortsverbandes, spricht von einem Priorisierungsfaktor „Dringlichkeit XXXL“, der angesetzt werden müsse, um einen baldigen Bau der Umfahrung im Zuge der Bundesstrasse 247 zu ermöglichen. „Es ist für Südniedersachsen, das Eichsfeld, vor allem für die Menschen in Obernfeld und gleichermaßen in Mingerode von größter Bedeutung, dass der nördliche Teil der Ortsumgehung Duderstadt schnellstmöglich gebaut wird“, sagt er. Als Begründung nennt Ehbrecht eine verkehrliche Belastung, die für die Bürger hat ein Ausmaß angenommen habe, das „die Grenzen der Zumutbarkeit deutlich übersteigt“.

 

Die B 247 werde täglich von Tausenden Fahrzeugen, darunter Hunderten Schwerlasttransportern als Abkürzungsstrecke und Verbindung zwischen den Autobahnen 7 und 38 genutzt. „Und die Schwerlastfahrzeuge werden nicht kleiner, im Gegenteil ,XXXL´ ist überall angesagt.“

 

Im innerörtlichen Verlauf stellten vor allem die enge Straßenführung direkt zwischen den Wohnhäusern, die schmalen Bürgersteige und fehlende Ausweichflächen am Rand der Fahrbahn „höchste Gefahren- und Belastungspunkte für Anwohner und Verkehrsteilnehmer“ dar. Kämen Schwerlasttransporter oder landwirtschaftliche Fahrzeuge aus beiden Richtungen, sei „Gefahr im Verzug“. Hinzu komme die Lärmbelastung, auch nachts.

 

Sollte es zum Bau kommen, fielen durch die ebene Landfläche geringe Baukosten an. Aufwendige Brückenbauwerke und Tunnel oder ähnliches seien nicht nötig. „Die Effektivität, das heißt der Nutzungsgrad, die weitaus geringeren Baukosten, die Realisierung mit Flurbereinigungsverfahren und Naturschutz stellt sich bei Weitem sinnvoller dar als die der südlichen Umgehungstrasse, die natürlich auch kommen muss“, meint Ehbrecht. Gemeint ist damit die Trasse nach Thüringen.

 

Unterstützung bekämen die Obernfelder durch den Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler und Landtagsabgeordneten Lothar Koch (beide CDU). Beide seien bereits in Gesprächen mit den zuständigen Behörden, Ämtern und Instanzen, berichtet Ehbrecht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter