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Obstbäume veredeln

Natur-Erlebniszentrum Obstbäume veredeln

Eine alte - oder eine besonders schmackhafte - Obstsorte zu erhalten oder sortenrein zu vermehren, das ist das Ziel des Veredelungsverfahrens. Gartenbesitzer sollen bei einem Seminar auf Gut Herbigshagen erfahren, wie es angewendet wird.

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Duderstadt. Die Technik, die am Sonnabend, 2. April, ab 10 Uhr vermittelt werden soll, gehe auf eine mehr zweitausendjährige Geschichte zurück, erklären die Veranstalter. Bereits im alten Rom entwickelt, seien veredelte Obstsorten von römischen Legionäre nach Gallien und Germanien gebracht worden.

Voll im Saft

Jahreszeitlich könne mit dem Veredeln begonnen werden, sobald die Obstbäume wieder „voll im Saft“ stehen, also nach der Frostperiode, teilen die Veranstalter mit: Auf einem Wildling, einer „Unterlage“ mit Früchten oft minderer Qualität werde ein Sprossstück, das „Edelreis“, des gewünschten Baumes gepfropft.

Da das Edelreis die gleiche Erbinformation wie die Mutterpflanze enthalte, trügen beide die gleichen Früchte, so das Prinzip dahinter. „Der Erfolg einer Veredlung hängt neben der korrekten Technik bei der Ausführung der Veredlung auch entscheidend von der Beschaffenheit des Edelreises ab.“

Als Folgekurs geeignet

Der Veredelungskurs im Heinz-Sielmann-Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen richtet sich an Interessierte, die sich mit Schnittübungen, Pfropfen sowie der „Kopulation“ auf jungen Wurzelpflanzen beschäftigen wollen. Die Veranstaltung eigne sich ebenfalls als Folgekurs für Teilnehmer des Obstbaum-Schnittkurses, teilen die Veranstalter mit.

Im Anschluss an eine theoretische Einführung soll es praktische Übungen geben. „Die Teilnehmer können sich ihre veredelten Obstbaumsorten zum Einpflanzen in den heimischen Garten mitnehmen und erhalten ein Skript“, lautet die Ankündigung. Sie werden gebeten, strapazierfähige Kleidung zu tragen. Eigene Werkzeuge können mitgebracht werden.

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©Richter