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Sternstunden zu Weihnachten

Offene Feier des Heiligabendkreises Sternstunden zu Weihnachten

Ganz wie in vielen Familien haben am Sonnabend die Gäste des offenen Heiligabends im Pfarrheim gefeiert. Der Heiligabendkreis hatte für sie Kaffee, Kuchen und Programm organisiert, und ein Baum sorgte für Glanz im Haus.

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Quelle: Nadine Eckermann

Duderstadt. Beim Betreten des Saals im Pfarrzentrum der Basilika fiel der Blick der Besucher des offenen Heiligabends auf einen prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum. Lichter, Engel und Herzen hatten die Organisatoren in die Zweige gehängt. Sterne kamen im Laufe des Nachmittags hinzu. "Sie sind die Lichter in der Dunkelheit", erklärte Miryam Awuah. "Sie werden uns an diesem Nachmittag begleiten."

"Zuerst ein Stern für alle, die an uns gedacht und im Vorfeld gearbeitet haben", sagte Awuah. Tatsächlich seien nämlich deutlich mehr Menschen in die Vorbereitung involviert als schließlich am Heiligen Abend zu sehen waren. Ursulinen und Vinzentinerinnen hätten Kekse gebacken, die St.-Elisabeth-Schüler Wichtel-Anhänger für die Geschenke gebastelt. Die Gestecke auf den Tischen stammten von Schülern der Sprachlernklasse an den Berufsbildenden Schulen. Und: Bis zum Veranstaltungstag hätten Spender noch Kaffee und anderes gebracht, berichtete Awuah.

Trompete, Akkordeon und Gesang

An eng gestellten Tischen saßen die Gäste im gemütlich abgedunkelten Raum, in dem sogar die Gardinen dekoriert worden waren. Gemeinsam betrachteten sie Abzüge der Fotos aus dem vergangenen Jahr.

Das Programm bestimmten besinnliche Texte, das Weihnachtsevangelium und viele andere, und Musik. Unter der Leitung von Musiklehrer Helmut Bornschier hatten Elias Awuah und Dominik Groß, die erst seit einem Jahr üben, Weihnachtslieder einstudiert. Elisabeth Goldmann spielte auf ihrer Geige unter anderem "We wish you a merry Christmas". Nikolas Eberts, Dennis Kasulke und Jonathan Awuah zeigten, dass ihnen auch dreistimmiges Trompetenspiel gelingt. Gemeinsam mit Helfern des Heiligabendkreises sang Johanna Awuah, die auch Querflöte spielte, im engelhaften weißen Kleid "Dezemberträume", Rolf Ackermann spielte Akkordeon.

"Das gehört zu Weihnachten dazu", raunte eine Besucherin, als die Pfadfinder den Raum gleich zu Beginn betraten und das Friedenslicht brachten. Mit seiner Flamme entzündeten sie die Kerzen auf den Tischen - und ergänzten damit das Motto des Tages um weitere Lichter in der Dunkelheit. "Für mich ist es jedes Jahr ein Licht, ein Leuchten, diesen Nachmittag mit Ihnen zu verbringen. Dafür habe ich auch einen Stern", schloss Awuah die Runde, in der Gäste eigene Texte vortragen konnten.

Spenden für den Heiligabendkreis

Viele Einzelspender hätten neben den Institutionen, die die Arbeit unterstützten, in diesem Jahr wieder dazu beigetragen, den offenen Heiligabend zu ermöglichen, berichtete Miryam Awuah. Generell sei es während des ganzen Jahres möglich, Spenden abzugeben. Gebraucht würden Kaffee und Kekse, aber auch Geldspenden, mit denen die Geschenke für die Gäste finanziert würden, erklärt Heiligabendkreis-Vorsitzende Gerdi Breuksch.

Mitfeiern beim Heiligabendkreis

Der Heiligabendkreis ist eine ökumenische Veranstaltung, die für alle offen sein soll, nicht allein für Alte, Einsame oder Kranke, erklärt Miryam Awuah. Ganze Familien, Einzelpersonen, Paare - alle seien vertreten. Auch für Senioren mit Rollatoren oder eingeschränkt mobile Menschen sei es kein Problem teilzunehmen: Der Zugang zum Pfarrheim ist barrierefrei. Mitfeiern können Menschen aller Konfessionen, die bereit seien, den christlichen Anteil des Festes zu akzeptieren, so Awuah

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