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Offene Jugendarbeit steht auf dem Prüfstand

Bilshausen Offene Jugendarbeit steht auf dem Prüfstand

Immer wieder für Diskussionen in den traditionell von Vereinsleben und Kirche geprägten Eichsfelder Dörfern sorgen Jugendräume und Zweifel an der Notwendigkeit und Effizienz offener Jugendarbeit. Bereits seit Herbst ist das Jugendhaus der Gemeinde Bilshausen geschlossen. Ob es überhaupt wieder geöffnet wird, steht in den Sternen. 

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Seit Herbst geschlossen: das Bilshäuser Jugendhaus.

Quelle: Blank

Der Raum im Erdgeschoss des Fachwerkhauses an der Hauptstraße, das die politische Gemeinde von der katholischen Kirchengemeinde gepachtet hat, ist stark renovierungsbedürftig. Zudem sei es dort zu Beschädigungen und Zerstörungen gekommen, teilt Bilshausens Verwaltungsvertreter Klaus-Dieter Grobecker mit. 

Jugendleiter gesucht

Aus den Reihen der Jugendlichen konnten bisher keine Jugendleiter gefunden werden, die Verantwortung übernehmen wollen. Die ehrenamtliche Jugendpflegerin Heike de Buhr, die sich seit 2003 um den Jugendraum gekümmert hat, hat ihr Amt aus privaten Gründen abgegeben. Auf die Notwendigkeit, Jugendleiter auszubilden, hat Samtgemeinde-Jugendreferent Dirk Glowatz im Bilshäuser Jugend-, Sport- und Sozialausschuss hingewiesen.

Als Jugendliche im Winter einen Anlauf nahmen, den Jugendraum zu renovieren und Schimmel hinter den Tapeten entdeckten, wurden die Arbeiten abgebrochen und vorerst ausgesetzt. Bevor die Gemeinde eine Firma zur Sanierung des Mietobjektes einsetzt, soll in einer noch nicht terminierten Jugendversammlung im Juni geklärt werden, ob überhaupt noch Bedarf besteht. Denn auch die katholische Kirchengemeinde, die ohnehin einen eigenen Jugendraum im Keller des Pfarrzentrums betreibt, hat ein bislang auf freitags begrenztes Projekt zur Jugendarbeit gestartet. Denkbar ist laut Grobecker auch eine Kündigung des Mietverhältnisses für das Fachwerkhaus, das im Erdgeschoss von den Jugendlichen und im Obergeschoss vom Fanfarenzug und für Ferienaktionen genutzt wird.

Von ku

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