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Oktoberfest der CDU im Duderstadt mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier

Altmaier: Flüchtlingen eine Chance geben Oktoberfest der CDU im Duderstadt mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier

Zum Oktoberfest der CDU im Autohaus Peter in Duderstadt haben der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler  und Autohaus-Geschäftsführer Helmut Peter vor 600 Gästen im Festzelt den Kanzleramtsminister Peter Altmaier in Empfang genommen.

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Kanzleramtsminister Peter Altmaier

Quelle: Richter

Duderstadt. Altmaier: Flüchtlingen eine Chance geben / Oktoberfest der CDU im Autohaus Peter mit Kanzleramtsminister und Abgeordneten aus Bund und Land

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Zunächst begrüßte Duderstädter Ehrenbürgermeister Lothar Koch Altmaier als „seine Gewichtsklasse“ und freute sich über den Besuch des „auch politischen Schwergewichts“. Altmaier, direkt aus London zum Duderstädter Euzenberg angereist, konterte: „Ich bin vielleicht nicht der wichtigste Minister im Kabinett, aber mit Sicherheit der gewichtigste. Sigmar Gabriel macht mir zwar Konkurrenz, aber er hat keine Chance.“

 

 
„Wir feiern in diesem Jahr 25 Jahre Deutsche Einheit“, sagte der Ehrengast und verwies auf die aktuell gute wirtschaftliche Situation des Landes: „Wir haben die niedrigste Arbeitslosenquote seit 24 Jahren und wir können in der Produktivität mit allen Ländern mithalten.“ Mit Blick in die Zukunft sei es wichtig, besonders die Digitalisierung voranzutreiben. Wenn Dieter Althaus, der als zweiter Ehrengast geladen war, und Altmaier irgendwann ihren Ruhestand genießen würden, werde es selbstfahrende Autos und Pflegeroboter geben. „Und da müssen wir aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verlieren.“

 
Auch die Flüchtlingsproblematik thematisierte der Minister: „Während wir uns entwickeln konnten, sind in der Welt immer mehr Länder zusammengebrochen. In Syrien zum Beispiel lebten mal 22 Millionen Menschen. Jetzt sind elf Millionen auf der Flucht – die Hälfte der Bevölkerung. Wir müssen die ungeregelte Migration aber in geregelte Bahnen bringen.“ Es müsse dafür gesorgt werden, dass die Menschen in ihrer Heimat wieder eine Perspektive fänden. „Niemand verlässt freiwillig seine Heimat“, so Altmaier. „Wir werden nicht eher ruhen, bis die ungeregelte Situation beendet ist. Ich kann Ihnen aber keine Obergrenze nennen.“ Vor allem müsse man zuerst dafür sorgen, dass die Flüchtlinge deutsch lernen, damit sie zum Beispiel in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten. „Geben wir ihnen eine Chance. Lassen wir sie doch in den Unterkünften zum Beispiel die Betten aufbauen oder den Rasen pflegen“, fordert Altmaier. „Ich bin überzeugt, dass viele von ihnen nur darauf warten, anpacken zu können.“

 
Im Anschluss an seine Rede durfte Altmaier das Fass anstechen. Um den Trinkspruch wurde Althaus gebeten: „Wer Deutschland liebt und die Einigkeit, der trinkt auch mal ᾽ne Kleinigkeit.“

Von Rüdiger Franke

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