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Originelle Outfits sind im Eichsfelder Karneval gefragt

Von tierisch bis sexy Originelle Outfits sind im Eichsfelder Karneval gefragt

Die närrische Session steuert unwiderruflich auf ihren Höhepunkt zu. Partys, Kostümfeten und Umzüge bestimmen am langen Karnevalswochenende das Geschehen in der Region. Wer mit einem originellen Outfit die Lachmuskeln seiner Betrachter strapazieren will, hat von tierisch bis sexy viel Auswahl.

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Karnevalskostüme bei Ewa Mäther. V. l.: Lea Bause als Burgfräulein, Ewa Mäther als Goldbiene, Sonja Goldmann als Wilma Feuerstein und Nora Bause als Marienkäfer.

Quelle: EF

Duderstadt. „Wir suchen uns was Schönes aus, mit dem wir auch gut tanzen können“, erzählen die fünfjährigen Nora und Lea Bause, während sie im Duderstädter Fachgeschäft für Faschingskostüme in der Steintorstraße mehrere Verkleidungen anprobieren. „Die haben ihren eigenen Willen und wissen genau, was sie möchten“, sagt schmunzelnd Oma Rosmarie Bause. Als Prinzessinnen und als Burgfräulein wollen ihre Enkel zum närrischen Kindernachmittag in die Gerblingeröder Mehrzweckhalle gehen. „Beide waren auch schon als Seepferdchen verkleidet und hatten viel Spaß“, blickt die Großmutter zurück.

Sonja Goldmann ist derweil angetan von einem Steinzeitkostüm, dass an Fred Feuerstein und Freunde erinnert. „Eigentlich habe ich nur etwas für meine Tochter gesucht, mich dann aber überreden lassen, dieses Kostüm mal anzuprobieren“, so die Gieboldehäuserin. Sie freut sich auf den Frauenkarneval und den Lutzeball in ihrem Heimatort. „Da kann man sich mal so richtig fallen lassen“, beschreibt die 43-Jährige ihre Begeisterung für den Karneval.

Biene und Marienkäfer sind nach Beobachtung von Manfred Mäther die beliebtesten Verkleidungen in dieser Session. Overalls würden gerne von Karnevalsfreunden gekauft, die damit im Freien unterwegs sind und sich gegen Kälte schützen wollen. Die Eichsfelder sollten sich nicht wundern, wenn ihnen in entsprechender Verkleidung ein Frosch oder Krokodil begegnet, schließt Mäther aus der Nachfrage. Kinder würden sich gerne als Cowboy oder Pirat zeigen.

Da sich bei den großen Veranstaltungen in Gieboldehausen und Mingerode vieles um Stars und Sternchen dreht, findet ein entsprechendes Outfit regen Absatz, berichtet der 61-Jährige. Viele Vergnügungssüchtige wollen als Helene Fischer zu Partys gehen, so sein Eindruck. Glitzernde Schlaghosen, Zylinder und Fracks seien ebenfalls ein Renner.

Kommen Paare in das Geschäft, würden beide Partner viel Wert auf eine aufeinander abgestimmte Verkleidung legen. „Am Ende entscheidet in aller Regel die Frau, was genommen wird“, weiß Mäther aus langjähriger Erfahrung.
Ein Trend sei, dass für Straßenumzüge etwas schriller gestaltete Kostüme als für private Mottopartys gewählt werden. Und noch etwas fällt Mäther auf: „Wenn irgendwo zum Karneval etwas geboten wird, gehen immer mehr Leute hin.“

Von Axel Artmann

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