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Ortsrat Brochthausen will nicht schrumpfen

Reduzierung abgelehnt Ortsrat Brochthausen will nicht schrumpfen

Reihum werden bis zum November die Ortsräte  der Stadt Duderstadt über ihre künftige Zusammensetzung befragt. Eine Verkleinerung abgelehnt hat jetzt der Ortsrat Brochthausen/Langenhagen.

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Brochthausen aus der Vogelperspektive.

Quelle: Blank

Brochthausen. Hintergrund der Ortsräte-Befragung ist der Beschluss des Rates der Stadt Duderstadt vom März, eine „eventuelle Änderung oder Aufhebung von Ortschaften sowie Ortsräten und/oder Änderung der Mitgliederzahlen zunächst in den Ortsräten zu beraten.“ Zugleich war beschlossen worden, dass die Anzahl der Mitglieder des Stadtrates unverändert bestehen bleiben sollen. Laut Hauptsatzung der Stadt, die die Mitgliederzahl der Ortsräte festlegt, sind mindestens fünf Ortsratsmitglieder zu wählen, für eine Satzungsänderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich.

Im Ortsrat Brochthausen/Langenhagen ist man sich einig,  beim status quo von 13 vorgesehenen Mandatsträgern zu bleiben. In dieser Wahlperiode konnte das Gremium nur mit zwölf Politikern bestückt werden: Ein Sitz ist nach dem Wahlergebnis frei geblieben. Sowohl Andreas Diedrich (CDU) als auch Johannes-Karl Krieta (WDB) und Karl Henkel (Grüne) plädierten dafür, die bewährte Regelung beizubehalten und betonten die gute Zusammenarbeit. „Wir haben im Nachbardorf erlebt, wie schnell ein Ortsrat auseinanderfallen kann“, merkte Diedrich an.

Das für zwei Ortschaften mit rund 1000 Einwohnern zuständige Gremium habe im Rahmen seiner Möglichkeiten viel bewegt, sagte Ortsbürgermeister Lothar Koch (CDU). „Wir konnten alle Wünsche umsetzen“, sagte Koch, dankte für Radweg-Bau und Brücken-Restaurierung in Brochthausen und gab neue Herausforderungen auch für die Dörfer durch das Flüchtlingsthema und Auswirkungen der VW-Krise auf den Landesetat zu bedenken.

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