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Ortsrat Duderstadt: Lästige Protokolle führen zu Politikum

Debatte Ortsrat Duderstadt: Lästige Protokolle führen zu Politikum

Schon einmal hat die Frage „Wer macht‘s?“ im Duderstädter Ortsrat zu einer rund 30 Minuten andauernden Diskussion geführt. Einen Protokollführer zu finden, ist in diesem, wie auch in anderen Gremien, eben keine einfache Aufgabe. Auch während der jüngsten Sitzung des Ortsrates gab es wieder Kritik am Vergabesystem.

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Mitschreiben ist in Gremien keine besonders beliebte Aufgabe.

Quelle: dpa/Symbolbild

Duderstadt. Derzeit wird reihum ein Vertreter der Fraktionen mit der Mitschrift beauftragt. „Es ist aber eine echte Schwierigkeit, gleichzeitig Protokoll zu führen und parlamentarisch aktiv zu sein“, monierte Thomas Rössing-Schmalbach (CDU) und fügte hinzu: „So knapp, wie wir derzeit notieren, wissen wir in einigen Jahren nicht mehr, warum wir zu bestimmten Entscheidungen gekommen sind.“

Sein Vorschlag: Die Verwaltung solle einen professionellen Protokollführer stellen. Zu dem Vorschlag, den Rössing-Schmalbach im ersten Impuls in den Raum warf, den Schreiber mit einem Teil des Sitzungsentgeltes zu entlohnen, äußerte sich niemand.

Im Grundsatz aber herrschte Einigkeit darüber, dass es sich in mehrerlei Hinsicht nicht um eine Arbeitserleichterung handele, wenn die Gremiumsmitglieder das Protokoll anfertigten. Jochen Mitschke (Grüne) berichtete aus seiner Erfahrung, dass ihm erst nach Fertigstellung die formalen Vorgaben bekannt gegeben worden seien – und damit mehrere Personen gebunden gewesen seien, bis das Protokoll habe weitergegeben werden können. „Von Kostenersparnis kann da keine Rede sein“, sagte er. ne

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