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Ortsrat Immingerode will neues Baugebiet

Jüngste Sitzung Ortsrat Immingerode will neues Baugebiet

Der Ortsrat der Ortschaft Immingerode will sich für die Schaffung eines Baugebietes einsetzen, auf dem bis zu 25 Bauplätze entstehen könnten. Ortsbürgermeister Stefan Stollberg (CDU) wies während der jüngsten Sitzung des Ortsrates darauf hin, dass Baulücken zwar vorhanden seien, faktisch aber nicht genutzt werden könnten.

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Quelle: ef

Immingerode. Zudem bestehe eine Konkurrenzsituation durch Baugebiete in Stadtnähe, die entweder bereits im Entstehen seien oder aber in Planung. „Ohne das Angebot zusätzlicher Bauflächen werden wir Schwierigkeiten haben, die Attraktivität Immingerodes aufrecht zu erhalten, gerade für Familien.“

Reinhard Kellner (CDU) hatte im Rahmen einer Ortsbegehung Möglichkeiten zusammengestellt, von denen schlussendlich eine als realistisch einzuschätzen sei: Hinter den Grundstücken auf der Fläche Auf dem Baseuwer zwischen Bismarckstraße und Bardowickstraße könnten 20 bis 25 Häuser gebaut werden, erklärte er den Mitgliedern des Ortrstates und anwesenden Zuhörern.

„Ich halte das für Flächen, die man in Augenschein nehmen könnte.“ Vorteilhaft sei, dass eine Zuwegung zwischen zwei bestehenden Gebäuden über eine Baulücke hinweg möglich sei. Außerdem seien kurze Wege zur Sportstätte und zur Bushaltestelle gegeben.

Auch die übrigen Mitglieder des Ortsrates sprachen sich dafür aus, die Idee an die Verwaltung der Stadt Duderstadt heranzutragen und Gespräche mit Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) und dem Bauamt zu führen.

Hinsichtlich der rund 20 Baulücken, die für das Dorf geführt würden, gebe es verschiedene Probleme: Entweder sie befänden sich in Hanglage, es bestehe Eigenbedarf oder die Grundstücke seien zu klein. „Mein eigener Garten ist als Bauplatz ausgewiesen“, machte Kellner auf das Problem aufmerksam, das darin bestehe, dass Flächen im Bebauungsplan vermerkt seien, die tatsächlich gar nicht zur Verfügung ständen.

Für eine Neuausweisung eines Baugebietes würde die Stadt Duderstadt nicht die Kosten tragen. Kellner aber berichtete, potenzielle Investoren hätten bereits Interesse signalisiert. Bei allen Überlegungen handele es sich derzeit nur um Überlegungen, machte Stollberg deutlich.

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