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Tiftlingerode will weiter wachsen

Ortsrat will junge Familien anlocken Tiftlingerode will weiter wachsen

20 neue Bauplätze sollen an der Tiftlingeröder Mühlenbreite entstehen - möglichst noch im kommenden Jahr. Mit der Bitte, den Bebauungsplan dahingehend zu ändern, haben sich Tiftlingeröder Ortspolitiker an die Duderstädter Stadtverwaltung gewandt.

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Tiftlingerode soll wieder für junge Familien interessant werden.

Quelle: Archiv

Tiftlingerode. „Wenn wir so ein Projekt durchsetzen wollen“, so Otto Rink, „muss spätestens im Spätsommer 2017 der Grundstein gelegt werden.“ Der Tiftlingeröder steht dem Ortsrat als Baumanager zur Seite. Diskutiert werde seit vielen Jahren, vor Ort ein neues Baugebiet auszuweisen, so Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU): „Nicht, weil wir größenwahnsinnig sind, sondern weil wir die Dorfstruktur erhalten wollen.“ Während viele Orte im Eichsfeld mit dem demographischen Wandel zu kämpfen hätten, bleibe die Einwohnerzahl im Duderstädter Ortsteil stabil, sagte Goebel.

Der Bestand der St.-Nikolaus-Grundschule sei auf Jahre hinaus gesichert. „Tiftlingerode muss wachsen“, so Goebel. „Wir brauchen für junge Familien ein attraktives Neubaugebiet“, forderte Jörg Großmann (CDU). Im Bereich Mühlenbreite hoffen die Mitglieder des Ortsrates, nun ein entsprechendes Areal realisieren zu können. „Seit 15 Jahren gibt es in Tiftlingerode kein neues Baugebiet“, so Goebel. Sowohl Bundespolizei als auch Ottobock seien fußläufig von dort in zehn Minuten erreichbar.

Das Planungsbüro, mit dem Rink gesprochen habe, stelle für das gesamte Gebiet ein Konzept auf, obwohl das Baugebiet in einem ersten Schritt kleiner geplant werde. Bis zu 20 Bauplätze könnten so entstehen, hofft Goebel. Wichtig sei, „dass wir damit in die Prioritätenliste Stufe eins reinkommen“, stellte Klaus Deppner (CDU) fest. Nach einem positiven Votum des Tiftlingeröder Ortsrates sei nun ein Aufstellungsbeschluss der Stadt erforderlich. Ein Bebauungsplan werde, so sieht es das sogenannte Duderstädter Modell vor, nur aufgestellt, wenn sich ein Investor für die Erschließung finde. Die vielen Anfragen stimmten Goebel aber zuversichtlich: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“

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