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Ortsumgehung Gerblingerode: Fritz Güntzler weist Kritik Jürgen Trittins zurück

„Eines der wichtigsten Projekte“ Ortsumgehung Gerblingerode: Fritz Güntzler weist Kritik Jürgen Trittins zurück

„Die Ortsumgehung Gerblingerode soll in den Bundesverkehrswegeplan 2015.“ Mit dieser Forderung reagiert der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler auf die Kritik seines Göttinger Bundestagskollegen Jürgen Trittin (Grüne) am Vorhaben vom Montag, der für das Projekt kaum Chancen sieht.

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Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler.

Quelle: Archivfoto

Duderstadt. Güntzler bezeichnete die Maßnahme als einen „wichtigen Baustein“ der gesamten Umgehung Duderstadt von Obernfeld über Westerode bis zur thüringischen Landesgrenze in Teistungen. „Die Ortsumgehung Duderstadt ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für Südniedersachsen“, so der CDU-Politiker. Die Bürger erwarteten zurecht Entlastung.

Für die Freigabe des Mittelteils des B-246- und B-247-Neubaus zwischen Westerode und dem Euzenberg besteht bereits ein Termin: Dort soll der Verkehr ab Oktober fließen können. Güntzler betonte, er habe sich bereits im Juli vergangenen Jahres im Bundesverkehrsministerium dafür stark gemacht, dass sowohl der Nordteil  bei Obernfeld, als auch der Südteil (Gerblingerode/Teistungen) der Ortumgehung Duderstadt im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2015 berücksichtigt werden solle. „Die B 247 wird täglich von mehr als hundert Lkw als Abkürzung und Verbindung zwischen der Autobahn 7 und der A 38 genutzt. Bei dieser Lärmbelastung ist es mit ein paar neuen Fenstern für die direkten Anwohner nicht getan“, so der Abgeordnete. 

Güntzler bezieht sich in seiner Stellungnahme auf die Kritik der Grünen an dem Bauprojekt, die Trittin am Montag in Teistungen bestätigt hatte. In diesem Zusammenhang hatte Trittin gesagt, er sehe wenig Chancen, dass in den nächsten Jahren etwas passieren werde. „Natürlich rollen in diesem Jahr keine Bagger in Gerblingerode“, so Güntzler. „Der Bundesverkehrswegeplan wird ja erst aufgestellt.“ Das Aufstellungsverfahren finde in einem mehrstufigen Informations- und Beteiligungsprozess statt, bevor das Bundeskabinett den BVWP 2015 beschließe und dem Deutschen Bundestag zur Verabschiedung vorlege.

„Diesen Prozess sollten wir gemeinsam konstruktiv begleiten“, appelliert Güntzler an die Vertreter der Region. Das wäre im Sinne der Anwohner. Er habe sich voriges Jahr mit dem parlamentarischen Staatssekretär beim Verkehrsminister, Enak Ferlemann (CDU), Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) und dem CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Koch in Duderstadt getroffen, um dem Wunsch der Bürger nach Entlastung Nachdruck zu verleihen, so Güntzler. „Ich sehe ganz gute Chancen, dass die Umgehung kommt.“ 

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