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Ortsumgehung Westerode freigegeben

Der Verkehr rollt Ortsumgehung Westerode freigegeben

Der Verkehr über die neue Trasse der Bundesstraße B 247 rollt. Am Freitagnachmittag hat Enak Ferlemann (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, gemeinsam mit Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) die Ortsumgehung Westerode freigegeben.

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Entfernen symbolisch die letzte Straßensperre (v. l.): Günther Henkenberens, Thomas Oppermann, Minister Olaf Lies, , Enak Ferlemann, Lothar Koch, Wolfgang Nolte und Bernhard Reuter.

Quelle: Richter

Westerode. „Heute ist ein schöner Tag“, sagte Ferlemann und meinte damit trotz seiner Erinnerung an das Unwetter während des ersten Spatenstichs zum Tag der Niedersachsen 2012 nicht das Wetter:

„Die Durchgangsverkehrbelastung war grenzwertig.“ Der Verkehrswert des ersten Teilstückes der Umgehung um Duderstadt komme aber erst richtig zur Geltung, wenn auch der Südteil um ­Gerblingerode angeschlossen sei. „Auch die Umgehungen um Teistungen und Ferna sind seit diesem Jahr im Planfeststellungsverfahren. Aber es wird wohl noch einige Diskussionen geben.“ Zu erwarten sei ein etwa zweijähriges Verfahren.

 

Foto: Richter

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„Und dann müssen wir das Vorhaben noch in die oberste Priorität bringen.“ Zuletzt bedankte sich der Staatssekretär beim Landkreis für die Zusage, auf diesem Teilstück keinen Blitzer anzubringen, „damit hier auch ordentlich gefahren werden kann“.

Lies zeigte sich erfreut, dass sich in den vergangenen Jahren einiges getan habe. „Mit dieser Ortsumfahrung gelingt es uns, rund 11 000 Fahrzeuge aus dem Ort rauszunehmen.“ In den kommenden Jahren sei es wichtig, stark in die Infrastruktur zu investieren. Darüber hinaus hätten die Menschen, die auf Infrastruktur warten, ein Anrecht darauf, dass nicht nur geplant sondern auch umgesetzt werde.

„Deshalb werden wir intensiv darauf hinarbeiten, dass auch die nächsten Teilstücke dieser Umgehung umgesetzt werden“, nahm Lies sich ebenso in die Pflicht wie den SPD-Bundestags-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann und den Landtagsabgeordneten Lothar Koch (CDU). Für Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) endete eine lange Wartezeit.

„Mit den Westerödern haben wir seit 45 Jahren über das Thema gesprochen“, sagte er und drückte ebenfalls seine Hoffnung aus, „dass wir mit unseren Thüringer Nachbarn bald eine Verbindung zur A 38 bekommen.

Knotenanschluss

Die Arbeiten zur Herstellung des Knotens Westerode Nord beginnen am Montag, 19. Oktober. Dafür wird der landwirtschaftliche Weg nach und aus Richtung Obernfeld an die alte B446 gesperrt. In Westerode gibt es in Fahrtrichtung Göttingen keine Verbindung mehr zur B446.

Westeröder können den Anschluss L569 Rosenthaler Straße an die neue B247 nutzen. Im Ort besteht keine Wendemöglichkeit, besonders für den Schwerlastverkehr. Der Fernverkehr der Bundesstraßen wird ab Kreisel Westeröder Straße / Max-Näder-Straße über den Anschluss Breiter Anger auf die neue Strecke B247 zur B446 geleitet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Wochen.

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©Richter