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Ost oder West: Fachmann erkennt’s am Apfel

Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt Ost oder West: Fachmann erkennt’s am Apfel

Mehr als 10 000 Besucher sind am Wochenende in die Duderstädter Fußgängerzone gekommen. Grund: Der 16. Apfel- und Birnemarkt. Gäste konnten naturbezogene Offerten von Obst bis zu Gartentechnik und von herbstlichen Anpflanzungen bis zu rustikalen Möbeln gegeneinander abzuwägen und sich Wünsche zu erfüllen.

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Gespräche in der Fußgängerzone: Besucher und Beschicker fachsimpeln an den Ständen über die Angebote. Auch Keramik für den Gartenbereich findet viel Aufmerksamkeit.

Quelle: Tietzek

Goldenes Oktoberwetter mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen trug am Sonnabend und verkaufsoffenen Sonntag dazu bei, dass Interessierte das herbstliche Stelldichein als Ausflugsziel gewählt hatten.
„Es ist richtig, dass wir solche Märkte in Duderstadt haben“, betonte stellvertretender Stadtbürgermeister Josef Nolte (CDU), nachdem zuvor der Vorsitzende des ausrichtenden Treffpunkt Stadtmarketing, Hubertus Werner, die Besucher begrüßt hatte. Schon kurz nach der Eröffnung herrschte dichtes Gedränge in der Fußgängerzone. Am Sonntagnachmittag war der Zuspruch so groß, dass die Besucher teilweise kaum noch vorankamen.

Lange Schlangen bildeten sich immer wieder vor dem Stand des Landschaftspflegeverbandes. Hans-Joachim Bannier hatte alle Hände voll zu tun, um von den Besuchern mitgebrachte Äpfel und Birnen zu bestimmen. Meist erkannte er schon auf den ersten Blick, ob die Gäste aus den alten oder neuen Bundesländern stammten. „Manche Sorten gibt es nur im Osten und andere nur im Westen. Der Obstmarkt war einfach ein geteilter.“

Auffällig sei, dass die Besucher aus Thüringen mehr über ihre Äpfel wissen als die Gäste aus Niedersachsen. Dies führt er darauf zurück, das sich die Bewohner der ehemaligen DDR häufiger selbst versorgt haben.

Andrang gab es auch am Stand der Heinz Sielmann Stiftung. Mit einer Portion Fingerfertigkeit und viel Fantasie ließen vorwiegend Kinder aus Maiskolben kleine Männchen entstehen, die sie mit natürlichem Gestaltungsmaterial wie Kastanien verzierten.

„Manchmal wird etwas für die Oma gebastelt“, beobachtete Rita Mantel, die den Stand zusammen mit dem Zivildienstleistenden Moritz Krämer betreute. Erfreulich sei, dass der Duderstädter Apfel- und Birnenmarkt mittlerweile über die Region hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad besitzt. „Bereits kurz nach der Eröffnung hatten wir Besucher aus Peine, die sich auch noch Gut Herbigshagen angucken wollten.“

Von Axel Artmann

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