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Ostereiersuche bei Bären und Wölfen

Alternativer Bärenpark Worbis Ostereiersuche bei Bären und Wölfen

Die traditionelle Eiersuche hat am Ostersonntag zahlreiche Besucher in den Bärenpark nach Worbis gebracht. „Bis zum Regen hatten wir großen Zulauf“, erzählt Parkleiter Ralf Wettengel. Schon am Tag zuvor hätten rund 500 Menschen das schöne Wetter für einen Ausflug zu den Bären genutzt.

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Bär und Wolf im Alternativen Bärenpark Worbis.

Quelle: Theodoro da Silva

Worbis. Ein aufregender Tag war der Ostersonntag für die fünfjährige Jella, die auf Verwandschaftsbesuch in Worbis weilte. Die Eiersuche im Park machte Spaß, zumal sie von Erfolg gekrönt war. Aber auch sonst erlebte sie ein kleines Abenteuer mit Bären und Wölfen.

Bär schlägt Wolf

„Ich habe mehrere Bären und Wölfe gesehen“, erzählt sie. „Und ein Wolf und ein Bär haben sogar fast miteinander gekämpft.“ Zumindest haben sich Meister Petz und Isegrim ordentlich angeknurrt. Am Ende habe der Wolf dann das Feld geräumt.

Gegen 15 Uhr hatten sich die Regenwolken dann auch wieder verzogen, so dass Tierpflegerin Ursula Niendorf eine große Gruppe zur Fütterung begrüßen konnte. Sie berichtete den Gästen, was die Bären gern fressen, während sie Brötchen, Obst, Gemüse und Nüsse über den Zaun warf. Darüber beantwortete sie Fragen der Besucher, unter anderem zum Paarungsverhalten.

Die bestmögliche Alternative

Die Bären würden zwar versuchen, sich zu paaren, aber die männlichen Tiere seien kastriert. „Es ist schließlich nicht unser Ziel, die Bären zu züchten“, so die Tierpflegerin. Schließlich sei der Worbiser Park dazu gedacht, Bären in Not ein neues Zuhause zu bieten. „Durch eigenen Nachwuchs würden wir uns ja die Plätze blockieren.“

Derzeit leben acht Bären im Worbiser Freigelände. „Für die Tiere ist das die bestmögliche Alternative“, erklärt Niendorf. Zwar sei es auch nur ein eingegrenzter Raum, doch biete dieser eine natürliche Umgebung und deutlich mehr Platz, als die Bären es aus ihren früheren Haltungen kennen würden.

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©Richter