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Parkgebühren mit dem Smartphone zahlen

„Handy-Parken“ in Duderstadt Parkgebühren mit dem Smartphone zahlen

Nie wieder Kleingeld suchen, um den Parkautomaten zu füttern - Wenn es nach der Verwaltung geht, soll das für Smartphone-Besitzer in Duderstadt zukünftig möglich sein. Der Rat der Stadt soll in seiner Sitzung am Donnerstag über das „Handy-Parken“ entscheiden.

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Quelle: Thiele

Duderstadt. Bereits zum 1. Juli soll die neue Bezahltechnik eingeführt werden, jedenfalls wenn es nach dem Wunsch der Stadtverwaltung geht. Sie hat einen entsprechenden Beschlussvorschlag gemacht, über den in der Sitzung des Rates der Stadt Duderstadt am Donnerstag, 16. Juni, beraten und abgestimmt werden soll. Das Gremium tagt ab 17 Uhr im Sitzungssaal im Stadthaus.

Sei das Thema in den vergangenen Jahren als nicht rentabel nicht weiter verfolgt worden, habe die technische Weiterentwicklung die Lage nun verändert, begründet die Verwaltung den neuerlichen Vorstoß. Vorteile seien zudem die einfachere Handhabung als beim Geldkartenparken und die Unabhängigkeit vom Unterhaltungsaufwand der Parkscheinautomaten.

Ein Vertrag mit mobil-parken.de sei bereits in Vorbereitung abgeschlossen, so die Verwaltung. Dadurch seien keine Kosten entstanden, zudem sei das Angebot aus allen Mobilfunknetzen erreichbar. Die Einnahmen aus den Parkgebühren flössen zu 100 Prozent in die Stadtkasse, heißt es weiter. Zunächst soll das Handy-Parken auf den Parkplätzen Neutor, Steintor und Westertor angeboten werden, sieht die Verwaltung vor.

Weitere Themen im Rat:

  • Der Vertrag der nebenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten Evelyn Stellhorn soll bis 2019 verlängert werden. Im Falle einer Änderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes soll zudem eine Veränderung in Richtung Hauptamtlichkeit erreicht werden, schlägt die Verwaltung vor.
  • Auf allen städtischen Friedhöfen sollen Urnengemeinschaftsgrabstätten angeboten werden, anonyme Reihengrabstätten wie bisher nur auf dem Friedhof Gerblingerode und anonyme Urnenreihengrabstätten wie bisher nur in Duderstadt. Auch dies schlägt die Verwaltung vor.
  • Um das Kolping-Ferienparadies erweitern zu können, soll der Bebauungsplan für diesen Bereich geändert werden.
  • Die Stadt Duderstadt will ihre Ratsbeschlüsse zum Thema „Energieautarke Stadt Duderstadt“ bekräftigen und strebt an, in künftigen Fachausschusssitzungen das Thema zu forcieren.
  • Die SPD-Fraktion beantragt eine erneute Probe, um die Wasserqualität der Brehme festzustellen. Die Untersuchung soll als Grundlage zu einer späteren Debatte über Wasserspielgeräte im Bereich der Marktstraße dienen.
  • Ebenfalls von der SPD-Fraktion stammt der Antrag, die Einbahnstraßenregelung in der Sackstraße beizubehalten.
  • Die Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger wünscht sich einen Fußgängerüberweg zwischen Feilenfabrik und Bahnhofsquartier.
  • Ebenfalls von der WDB stammt der Vorschlag, der veränderten Nachfrage nach Bauland Rechnung zu tragen und eine Bedarfsanalyse vorzunehmen. Nach der Kommunalwahl im September soll dann der neu gewählte Rat entscheiden, ob die Stadt Duderstadt wieder eigenes Bauland entwickelt. Bisher ist das nach dem sogenannten Duderstädter Modell Sache privater Investoren.
  • Der 2011 geschlossene Konzessionsvertrag mit der Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs-GmbH soll „im gegenseitigen Einvernehmen“ vorzeitig beendet werden. Die Verwaltung schlägt vor, einen entsprechenden Aufhebungsvertrag aufzusetzen.

Weitere Themen sind die Kinderbetreuung im Bereich der Stadt Duderstadt, das Integrationskonzept, das Jugendfreizeitgelände Talwiese und die Entwicklung eines Mehrgenerationenhauses in Duderstadt.

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