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Parkplatzsituation in Duderstädter Sackstraße laut und gefährlich

Ortsrat stimmt für eine Verlegung der Stellflächen Parkplatzsituation in Duderstädter Sackstraße laut und gefährlich

Mit der Bitte, die Parkplätze auf die andere Straßenseite zu verlegen, waren die Anwohner der Duderstädter Sackstraße an den Ortsrat herangetreten.

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Die Anwohner Wolfgang Schwedhelm und Hiltrud Kopp diskutieren über die Parkplatzsituation in der Sackstraße.

Duderstadt. Einstimmig beschloss das Gremium, einem Antrag der SPD, der diesen Punkt aufgegriffen hatte, zu folgen und einer probehalber Verlegung zuzustimmen. „Tagsüber und nachts werden die Autotüren direkt vor unseren Fenstern zugeschlagen. Für uns Anwohner ist die Lärmbelastung durch die direkt vor unseren Wohnungen liegenden Parkplätze enorm gestiegen“, erläutert Wolfgang Schwedhelm den Hintergrund des Schreibens an den Ortsrat.

„Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die Rückseiten von Geschäften auf der Spiegelbrücke. Dort waren die Parkplätze bis zur Einrichtung der Einbahnstraßenregelung eingerichtet“, weist er auf die dort geringere Belästigung hin. Darüber hinaus käme es auch zu Lichtbeeinträchtigungen, wenn hohe Fahrzeuge, die unter anderem zur Belieferung der gegenüberliegenden Geschäfte so dicht vor den Fenstern halten.

Ein weiterer Punkt für eine Verlegung sei die Gefährdung der Fußgänger, die durch die Stellflächen auf der westlichen Seite erst spät zu sehen seien, wenn sie vom Durchgang zwischen den Hausnummern 35 und 37 stadteinwärts die Sackstraße überqueren wollten. „Die Parkplätze sind da, wo sie jetzt sind, gemeingefährlich“, sagt auch Ortsratsmitglied Thomas Rössing-Schmalbach (CDU), der aber betonte, dass sich der Rat erstmals mit den Parkplätzen befassen würde. „Wir haben im Ortsrat bisher lediglich über die Ausweisung als Einbahnstraße gesprochen.

Die Parkplatzentscheidung ist im Bauausschuss, im Verwaltungsausschuss und im Stadtrat beschlossen worden. Der Ortsrat wird aber nach außen als Verursacher gesehen.“ Rössing-Schmalbach gab aber auch zu bedenken, dass die Verlagerung der Stellflächen auf die andere Seite eventuell auch nur eine Verlagerung des Problems am Übergang der Gasse Zur alten Schmiede bedeuten könne.

Um dem vorzubeugen, gab der Ortsrat die Empfehlung, die Verlegung probehalber vorzunehmen, um die dann veränderte Situation im Anschluss noch einmal neu zu bewerten. Darüber hinaus sieht der Ortsrat die Anschaffung eines Parkscheinautomaten in der Sackstraße während der noch laufenden Probephase als sehr befremdlich an und sprach sich dafür aus, vorerst keinen Automaten anzuschaffen.

von Rüdiger Franke

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