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Unternehmerischen Mut gewürdigt

Staatssekretär besucht Ottobock Unternehmerischen Mut gewürdigt

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Finanzen, Michael Meister (CDU), hat am Dienstag den Hauptsitz von Ottobock besucht. Er informierte sich über die wirtschaftliche Entwicklung und lernte bei einem Rundgang die Produktion der Otto Bock HealthCare kennen.

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Rundgang durch die Produktion: Parlamentarischer Staatssekretär Michael Meister (Mitte) mit Geschäftsführer Harry Wertz (l.).

Quelle: Oliver Thiele

Duderstadt. Harry Wertz, Geschäftsführer der Otto Bock Holding, erläuterte dem Gast, der von weiteren Repräsentanten der Christdemokraten wie dem Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler, Landtagsabgeordneten Lothar Koch, Landratskandidaten Ludwig Theuvsen, Bürgermeister Wolfgang Nolte und Stadtverbandsvorsitzenden Frank Germeshausen begleitet wurde, wichtige Stationen aus der Unternehmensgeschichte und den Aufbau der Firmengruppe. Der „Motor“ des gesamten Unternehmens sei die Otto Bock HealthCare-Gruppe. Sie habe 2015 mit 6500 Mitarbeitern einen Umsatz von 848 Millionen Euro erzielt und damit 82 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen. Ziel bis 2020 sei es, den Umsatz auf mehr als 1,35 Milliarden Euro zu erhöhen, während die Mitarbeiterzahl auf 10000 steigen soll.

Tourguide Elisabeth Ringer führte die Gruppe durch Teile des Produktionsbereichs der HealthCare. Die Besucher lernten dabei unter anderem die Zerspanung und die Montage kennen. „Alles, was wir verbauen, produzieren wir auch vorher“, betonte Ringer.

Sie verwies noch auf einen anderen Aspekt: „Wir haben wenig Automatisierung, viel Handarbeit“. Grund: In vielen Fällen werde „handwerkliches, händisches Gefühl“ für die Produkte benötigt. Die Besucher erfuhren, dass Metall das Material ist, das am meisten verbaut werde. Die Zerspanung, so Ringer, sei daher „das Herzstück der Produktion“.

„Ich bin beeindruckt, was für ein Innovationspotenzial in diesem mittelständischem Familienunternehmen steckt und realisiert wird“, betonte Meister. Es sei „unglaublich“, was die Produkte den Menschen, die Bedarf haben, an Lebensqualität bringen würden, so der Gast, der auch „den unternehmerischen Mut“ würdigte, der dahinterstehe. art

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