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Pedelec oder E-Bike: Göttinger Polizisten informieren Senioren im Schloss Gieboldehausen

Sicher mobil Pedelec oder E-Bike: Göttinger Polizisten informieren Senioren im Schloss Gieboldehausen

„Wir wollen ihnen eine Botschaft bringen“, sagt Rüdiger Iben von der Polizeidirektion Göttingen. Die etwas mehr als 20 Teilnehmer, die zum Vortrag Verkehrssicherheit und Mobilität des Senioren-Helferkreises ins Schloss Gieboldehausen gekommen sind, hören interessiert zu.

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Quelle: Archiv (Symbolfoto)

Gieboldehausen. Iben und sein Kollege Polizeihauptkommissar Jörg Arnecke von der Verkehrswacht geben wertvolle Tipps und Tricks, im Alter sicher mobil zu bleiben. Im ersten Teil des Vortrags erläutert Iben die Gefahren im Straßenverkehr, die besonders durch abnehmende Seh-, Hör- und Bewegungsfähigkeit entstehen. Ein halbjährlicher Kontrollbesuch beim Augenarzt helfe, um die Sehfähigkeit langfristig zu erhalten. Sportliche Übungen seien sinnvoll, um Beweglichkeit zu gewährleisten und die Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen. Für dunkle Nächte hat Iben einen simplen aber effektiven Tipp parat: „Nehmen sie einfach eine Taschenlampe mit“.

„Mobilität ist Lebensqualität“, sagt Arnecke zur Eröffnung seines Vortrages. Er erläutert die Vorzüge der E-Mobilität und die möglichen Fahrzeuge, die den Senioren zur Auswahl stehen. Ob Pedelec (Fahrrad mit elektronischer Antrittverstärkung) oder E-Bike (per Drehhebel steuerbare Beschleunigung), ob Vorder-, Mittel- oder Heckmotor, mit 25 oder 45 Kilometern pro Stunde Maximalgeschwindigkeit: Das und vieles mehr erläutert Arnecke der interessierten Zuhörerschaft.

Dass Arnecke ein wichtiges Thema anspricht, ist offensichtlich. Die Teilnehmer sind rege am Vortrag beteiligt, stellen Fragen, berichten von ihren eigenen Erfahrungen und kommentieren freudig Aussagen des Polizisten. 

Anneliese Weinrich und Theodor Sommer vom Senioren-Helferkreis, die den Informationsnachmittag initiiert haben, freuen sich über die tolle Beteiligung. „Im nächsten Jahr werden wir das wieder machen“, sagt Sommer. Dann natürlich mit einem anderen Thema. „Wie kann man sich vor Betrügern an der Tür oder am Telefon schützen?“, ist laut Arnecke eine aktuelle Problematik, zu der sich ein Vortrag lohnen würde.

Von Kay Weseloh

Informationen zu den erläuterten Themengebieten gibt es bei Jörg Arnecke unter Telefon 05 51 / 49 12 308.
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