Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Pfadfinder bringen Friedenslicht aus Bethlehem nach Duderstadt

Eine Flamme für Völkerverständigung Pfadfinder bringen Friedenslicht aus Bethlehem nach Duderstadt

„Friede sei mit dir – shalom – salam“. So lautet das Motto der Aussendung des Friedenslichtes 2014. Mit der Aktion soll an den interreligiösen Frieden und den Dialog zwischen den Kulturen erinnert werden.

Voriger Artikel
Mini-Weihnachtsmarkt: Erlös soll an Lebenshilfe gehen
Nächster Artikel
Niedersachsenhof Gieboldehausen und Festplatz vor Verkauf

Bringen das Friedenslicht in die Gemeinden: Pfadfinder aus Duderstadt.

Quelle: Richter

Duderstadt. Alljährlich wird das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem angezündet und mit dem Flugzeug  nach Wien gebracht. Zur Aussendungsfeier am dritten Advent waren zahlreiche Abgesandte Europas angereist, um ihre Kerzen an dem Friedenslicht zu entzünden und sie in die Heimatgemeinden zu bringen.

Von Wien aus fuhren dann Züge mit Friedenslichtern in 30 Städte Europas. An den Bahnhöfen in Deutschland warteten die Mitglieder der Pfadfinderstämme, um wiederum ihre Kerzen an der Friedensflamme anzuzünden.

Die Duderstädter nahmen ihr Licht in Hildesheim während der Aussendungsfeier im neu restaurierten Dom entgegen. „Etwa 20 Leute sind mitgefahren, von den Wölflingen bis zur Leiterrunde“, berichtet Daniel Hoffman vom Duderstädter Stammesvorstand. Das Licht wurde im Zug ins Eichsfeld gebracht. 

Die Bahn hat zwar ein Merkblatt zum sicheren Transport des Friedenslichts herausgebracht, „aber die Zugbegleiter kennen das schon und unterstützen uns. In Nordrhein-Westphalen dürfen Pfadis in Kluft und mit Friedenslicht sogar umsonst fahren“ sagt Ilon Bickel aus der Leiterrunde.

Die Arbeit fängt für die Pfadfinder aber erst Heiligabend richtig an. Der offizielle Startschuss fällt im ökumenischen Heiligabendkreis im Pfarrheim St. Cyriakus.  Dann werden die Abgesandten mit Ablegern des Originals in alle Duderstädter Gemeinden gesendet und bringen das Licht  in Altenheime, ins Krankenhaus, zur Polizei und Feuerwehr und in die Gottesdienste, wo jeder Bürger sich sein Licht mit nach Hause nehmen kann.

Wer ein Gefäß mit Kerze hat, sollte dieses mitbringen, für die übrigen haben die Wölflinge Behälter gebastelt, sagt Leiterin Henriette Kellner.

Von Claudia Nachtwey

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Apfel- und Birnenmarkt in Duderstadt

©Richter