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Pfarrer George feiert 25 Jahre Priesterweihe in Nesselröden

Aus tiefer Überzeugung Pfarrer George feiert 25 Jahre Priesterweihe in Nesselröden

„Viele Erfahrungen mit Menschen und mit Gott“ hat Pfarrer George Velooparampil in den 25 Jahren seit seiner Priesterweihe gemacht. Am Sonntag blickte er mit einem Gottesdienst in St. Georg, Nesselröden, auf sein Priesterjubiläum zurück.

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Pfarrer George Velooparampilblickte auf 25 Jahre Priesterweihe zurück. Besuch bekam dazu von Diakon Wolfgang Miosga aus Ilsede.

Quelle: Schneemann

Nesselröden. „Aus tiefster Überzeugung sagte ich, ich bin bereit“, antwortete Pfarrer George, wie er genannt wird, seinem Bischof, als er am 27. Dezember 1990 im indischen Kerala geweiht wurde. 14 716 Heilige Messen, 430 Taufen, 362 Hochzeiten. „Mein erstes Paar müsste am 16. Februar 2016 Silberhochzeit feiern“, lächelte Pfarrer George.

Bevor Velooparampil ins Bistum Hildesheim wechselte, errichtete der 51-Jährige in Indien zwei Wallfahrtsorte, leitete jahrelang erst eine Kirchenzeitung, dann eine indische Tageszeitung mit mehr als 2700 Mitarbeitern. 2010 kam er nach Ilsede bei Peine und kaum ein Gottesdienst vergehe, so Jutta Becker vom Pfarrgemeinderat Nesselröden, ohne Besuch aus seiner ersten deutschen Wirkungsstätte. Auch der frühere Ilseder Diakon Wolfgang Miosga war am Sonntag nach Nesselröden gekommen, um mit seinem Freund George, Diakon Gerhard Blank sowie Pfarrer i. R. Albert Stechmann die Heilige Messe zu zelebrieren.

„Wir bekamen nicht nur einen Pfarrer, sondern zugleich einen Gemeindemanager“, sagte Becker, der versuche, den „bunten Haufen“ der neuen Pfarrgemeinde zusammenzubringen. „Mein Herz ist voll von Dankbarkeit“, sagte Pfarrer George in der vollbesetzten St.-Georg-Kirche und bedankte sich bei den  Ehrenamtlichen, dem Organisten, dem Männgergesangverein Werxhausen, den vielen Vertretern der Vereine, aber besonders bei „seiner“ Pfarrfamilie Nesselröden. Geschenke wollte Pfarrer George keine – nur Spenden für die Priesterausbildung und ein Waisenhaus in seiner Heimat.

Von Gunnar Müller

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