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Erntedank- und Gemeindefest

Pfarrgemeinde feiert Geburtstag in Fuhrbach Erntedank- und Gemeindefest

In einer Scheune haben am Sonntag die Pfarrgemeinde St. Sebastian Rhumspringe und der Kirchort St. Pankratius Fuhrbach eine Messe für ihr zweites gemeinsames Pfarrfest gefeiert. Im Anschluss segnete Pfarrer Markus Grabowski auch Landmaschinen.

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Pfarrfest neben Mähdreschern.

Quelle: GM

Fuhrbach. „An welchem Ort könnten wir passender Erntedank feiern“, fragte Pfarrer Grabowski die mehr als 200 Gläubigen. Tage zuvor hatte Landwirt Matthias Stolze seine Halle freigeräumt. Feuerwehr und viele Helfer der Gemeinde um Andrea Ohse bestückten sie mit Tischen und Bänken, Tresen und herbstlichen Blumenschmuck. Der Schützenverein stellte sein Gebäude zu Verfügung. Eine Hüpfburg, Bücherbasar und Buden warteten auf die Festgäste.

Aus der Maschinenhalle wurde so eine Festhalle. „Noch nie habe ich neben einer so großen Maschine eine Predigt gehalten“, sagte Grabwoski und schaute staunend auf die ihn um das Doppelte überragende Landmaschine neben dem Altar. „Wir sind an Erntedank ganz bewusst an diesem Ort versammelt“, so der Pfarrer. Alles habe bei Jesus in der Scheune angefangen, schlicht und bescheiden.

„Ich wünschte mir“, sprach Grabowski besonders zu den Landwirten, „Ihr könntet aus dieser Spirale des immer Mehr und größeren Drucks ausschwenken.“ Grabowski forderte von den Gläubigen so zugleich mehr Gemeinschaft „Wer bei Gott eintaucht, taucht bei seinen eigenen Mitmenschen auf."

Seit der Fusion zur Pfarrgemeinde St. Sebastian Rhumspringe rückten allmählich alle damit verbundenen Kirchorte enger zusammen. „Es hat ein wenig gedauert“, sagte nach der Messe Wolfgang Maur zu den Festgästen, „aber bei dem fröhlichen Fest bringen sich jetzt alle Kirchorte mit ein.“ Zugleich warnte der Vorsitzender des Pfarrgemeinderats: „Dieser Weg ist noch nicht abgeschlossen.“ Flexibilität und erhebliche Einschnitte würden auch in Zukunft auf die Katholiken der Region zukommen. Doch zugleich suchten die Verantwortlichen nach tragfähigen Lösungen in einer Zukunft, „in der wir eine größere Gemeinde geworden sind und doch weniger.“ 

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©Richter