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Pferbergausschuss: Neues Informationssytem zur Geburtstagsfeier

40 Jahre Pferbergausschuss: Neues Informationssytem zur Geburtstagsfeier

Im Anschluss an die Enthüllung des neuen Pferdeberg-Informationssystems durch die Ortsbürgermeister der beteiligten Gemeinden Duderstadt, Gerblingerode, Immingerode, Teistungen und Tiftlingerode hat der Pferdebergausschuss am Freitag in der Kolping-Ferienstätte sein 40-jähriges Bestehen gefeiert.

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Enthüllen das neue Informationssystem auf dem Pferdeberg (von links): Hubertus Werner, Gerd Goebel, Maria Schaper, Dieter Thriene, Karl-Heinz Burchard und Stefan Stollberg.

Quelle: EF

Pferdeberg. Zehn Informationstafeln in zwei Dreiergruppen auf dem Berg selbst und an vier weiteren Standorten in Gerblingerode, Immingerode und Tiftlingerode sowie nahe dem Kolping-Ferienparadies informieren künftig die mehr als 50 000 Menschen, die jedes Jahr in dem Gebiet Erholung suchen.

 
„Der Pferdebergausschuss ist ein Musterbeispiel für länder- und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit“, lobte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) das Engagement der beteiligten Gemeinden. „In den vergangenen vier Jahrzehnten wurde sehr viel für die Menschen in der Region und den Tourismus geleistet“, berichtet Tiftlingerodes Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU), in diesem Jahr Vorsitzender des Gremiums, über weit mehr als 400 000 Euro Gesamtinvestitionen. Jedoch habe stets im Fokus gestanden, einen Einklang mit Fauna und Flora zu finden und das Naherholungsgebiet nicht in einen Freizeitpark umzuwandeln.

 
Nolte ergänzte, der Pferdeberg sei schon immer ein beliebtes Ziel für Paare gewesen. „Allerdings nicht für jeden“, erinnerte Teistungens Bürgermeister Horst Dornieden (CDU) an die Zeit der Trennung. „Ich kenne solche Paare, nur aus den Generationen meiner Eltern und Großeltern. Hier war auf beiden Seiten der Grenze die Welt zu Ende.“

 
Das Fest am Freitag sei nach den Worten der Ausschussmitglieder Hubertus Werner, Dieter Thriene, Stefan Stollberg, Horst Dornieden, Christian Zöpfgen und Gerd Goebel eine Standortbestimmung. „Wir wollten aber auch neue Ideen formulieren und auch umsetzen“, erklärt der Vorsitzende. Dazu zählen die Sanierung der beschädigten Kreuzwegstationen, Verbesserungen auf dem Trimm-Dich-Parcours sowie weitere notwendige Unterhaltungsmaßnahmen. Abschließend appellierte Goebel an die Bevölkerung und vor allem die junge Generation, sich für ihren Pferdeberg zu engagieren.

Von Rüdiger Franke

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