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Pferdeberg-Wachturm wird Teil des Museums

Grenzlandmuseums Eichsfeld Pferdeberg-Wachturm wird Teil des Museums

Auf mehr als 1000 Quadratmetern dokumentiert das Grenzlandmuseum Eichsfeld als Mahn- und Erinnerungsstätte zwischen Gerblingerode und Teistungen mittlerweile die Geschichte der Deutschen Teilung.

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Zeugnis der deutschen Teilung: Der ehemalige DDR-Wachturm auf dem Pferdeberg wird zur Museums-Außenstelle.

Quelle: OT

In den kommenden Monaten wird der Ausstellungsbereich noch einmal erweitert: Der weithin sichtbare weiß-graue, ehemalige DDR-Wachturm auf dem Pferdeberg soll umfassend saniert und Besuchern zugänglich gemacht werden.

„Wir haben im August letzten Jahres zwar das modernisierte und erweiterte Grenzlandmuseum wiedereröffnet, fertig sind wir aber noch lange nicht“, berichteten Horst Dornieden (Teistungen). Gemeinsam mit Wolfgang Nolte (Duderstadt) sowie Paul Schneegans und Ben Thustek von Vorstand und Geschäftsführung des Trägervereins berichtete er über die Zukunftspläne der Einrichtung.

Da wegen der erwarteten Besucherzahlen bestimmte Sicherheitsstandards erfüllt werden müssen, sind Ausbau und Sanierung des Turms relativ aufwändig. Nach der Fertigstellung sollen Gäste des Museums und Wanderer dort anschaulich erleben und begreifen können, wie zu DDR-Zeiten das Wach- und aufgebaut war und Einsätze koordiniert wurden. Die Eröffnung des Wachturms plant der Trägerverein für das Wochenende 13./14. August. Sie wird kombiniert mit der Übergabe des grundsanierten, hölzernen Aussichtsturms auf dem Pferdeberg (Tageblatt berichtete) an die Öffentlichkeit.

Neben der dringend notwendigen, langfristigen Absicherung des Museums durch eine institutionelle Grundförderung schwebt den Vertretern des Trägervereins noch ein weiteres Standbein vor. Die Gründung einer Stiftung soll – neben einer überarbeiteten Museumskonzeption und einem besonderen Pavillon zum Thema Grünes Band die Einrichtung auf Dauer zukunftsfähig machen. Rein äußerlich wird dazu auch die Sanierung der Flachdächer auf den denkmalgeschützten Gebäuden beitragen.

Über mangelnde Besucherzahlen können sich Trägerverein und Museumsmitarbeiter bislang nicht beklagen. In diesem Jahr wird der 900000. Besucher erwartet.

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©Richter