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Pflaster in Duderstädter Fußgängerzone besprüht

Stadt erstattet Strafanzeige Pflaster in Duderstädter Fußgängerzone besprüht

An rund 15 Stellen in der Innenstadt haben Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag Fußgängerzonen-Symbole auf das Pflaster gesprayt. Die Stadt Duderstadt hat deshalb –  wie stets in solchen Fällen – Strafanzeige erstattet. Die Entfernung der Graffiti sei zeit- und kostenintensiv, merkt Sabine Holste-Hoffmann an.

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Protest mit Spray und Schablone.

Quelle: EF

Duderstadt. Die Ordnungsamtsleiterin hat Wilfried Dierkes als Sprecher der Bürgerinitiative (BI) „Lebendige Stadt Duderstadt“ am Freitag darauf hingewiesen, dass die am heutigen Sonnabend geplante Protestaktion vor dem Rathaus anzeigepflichtig sei.

Das sei schon beim ersten „Bürgerpicknick“ am Rathaus vor einer Woche nicht geschehen. Mit einer Frühstücksrunde will die BI heute erneut die Marktstraße blockieren und um 11.30 Uhr symbolisch Poller-Nachbauten enthüllen.
„Bevor Poller in Auftrag gegeben werden, müssen wir die künftige Verkehrsführung klären“, sagt Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU).

Aus dem verfügbaren Etatansatz seien Poller nicht zu finanzieren. Bau- und Verwaltungsausschuss hätten sich dafür ausgesprochen, die Entwürfe zur Präzisierung der Verkehrsführung abzuwarten, die allen beteiligten Gremien vorgelegt würden. „Die Kritik der BI läuft ins Leere“, weist Nolte Forderungen zur Verkehrsregelung und Möblierung der Fußgängerzone zurück: „Entgegen aller Botschaften, die vermittelt werden, beginnen wir mit der Umsetzung von Verbesserungen.“

Neben Ortsratsmitteln habe die Stadt bis zu 50 000 Euro für Spielgeräte, Rundbänke und Fahrradständer eingeplant. Platzierungsfragen sollen mit dem Ortsbürgermeister und dem Arbeitskreis, in den die BI eingebunden sei, geklärt werden.

Die Gespräche mit der Polizei würden fortgesetzt: „Das wird auch zu verstärkten Kontrollen führen.“ Missverständliche Punkte wie Anwohner- und Lieferverkehr sollen klarer geregelt werden, versichert Nolte und verweist auf zusätzliche Bewohnerparkplätze am Steintor und in der Hinterstraße ab November zur Entlastung der Innenstadt.

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©Richter