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Physikalische Therapie an Duderstädter St. Martini erneuert

Renovierung in Eigenregie Physikalische Therapie an Duderstädter St. Martini erneuert

Die Physikalische Therapie am Krankenhaus St. Martini ist umfassend renoviert worden. Das Besondere: Für die Maßnahmen waren weder Mittel im Budget eingeplant, noch wurden sie von externen Dienstleistern durchgeführt. Fünf Mitarbeiter der Physiotherapie erklärten sich bereit, die dringend benötigten Renovierungsarbeiten in ihrer Freizeit durchzuführen – bei laufendem Betrieb.

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Nach der Renovierung: Teammitglieder der Physikalischen Therapie.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Das bedeutete vor allem viele Nacht- und Wochenendeinsätze für das Team aus Freiwilligen. Sie haben die ehemals braunen Wandfliesen weiß gestrichen und sogar den Bodenbelag ausgetauscht. Im Ergebnis sehen die Räumlichkeiten im Erdgeschoss jetzt heller aus und sind durch einen weicheren Boden auch rückenfreundlicher für die Mitarbeiter der Physiotherapie.

Die Renovierungsarbeiten dauerten mehrere Wochen an, mit dem Ergebnis seien alle Beteiligten sehr zufrieden. Auch die Betriebsleitung zeigte sich „mehr als begeistert von dem persönlichen Einsatz der Physiotherapiemannschaft“. Physiotherapeutin Gisela Krebs freut sich auf die Arbeit in den neugestalteten Räumen: „Alles ist jetzt viel lichter und freundlicher geworden.“

Möglich wurde die Renovierung auch durch einen glücklichen Zufall: Die Firma Ottobock hat das alte Bewegungsbad der Abteilung für Messezwecke übernommen, wodurch die Kosten für den ohnehin geplanten Rückbau eingespart werden konnten. Das Geld floss stattdessen in die für die Renovierung benötigten Materialien.

Das Team der Physikalischen Therapie besteht aus sechs Physiotherapeutinnen, vier Masseurinnen und einer Servicekraft. Sie leisten ambulante und stationäre Behandlung, auch in der Unfallchirurgie oder der Intensivstation. Zudem werden die Bewohner des Altenpflegeheims St. Martini von ihnen behandelt.

von Jonas Rohde

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Das St.-Martini-Krankenhaus kränkelt, ist aber auf dem Weg zur Besserung. Markus Kohlstedde, der seit Februar Geschäftsführer des mit 350 Arbeitnehmern zweitgrößten Duderstädter Arbeitgebers ist, verfolgt eine Langfriststrategie, um in vier bis fünf Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben zu können. Dazu gehören Einsparungen ebenso wie Investitionen.

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©Richter