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Plädoyer für bewusstes und würdevolles Altern

Landfrauen Krebeck Plädoyer für bewusstes und würdevolles Altern

Zum gemeinsamen Frühstück haben sich die Landfrauen des Landkreises im Krebecker Adolf-L.-Heine-Bürgerhaus getroffen. Auf dem Programm stand ein Vortrag zum Thema „Fit um jeden Preis? Alt werden früher und heute“. Es referierte Brigitte Schmidt, Lehrerin und Theaterpädagogin an der Heimvolkshochschule Mariaspring.

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Begrüßt die Landfrauen zum gemeinsamen Frühstück in Krebeck: Vorsitzende Michaela Diedrich am Rednerpult.

Quelle: Walliser

„Zum zweiten Mal in Folge findet unser Frühstück auf Kreisebene im Krebecker Bürgerhaus statt, zumal die Lokalität optimal dafür geeignet ist“, erklärte Landfrauen-Kreisvorsitzende Michaela Diedrich. „Wir haben 117 Anmeldungen“, zeigte sie sich überaus zufrieden mit der Resonanz. In ihren Grußworten zollte sie den Ortsvereinen mit ihren Vorständen besondere Anerkennung für deren geleistete Arbeit. 

Als Beispiele nannte sie Aktionen der Landfrauen im vergangenen Jahr – unter anderem wurden die „Bienen-Pflanzaktion“ in der Brehmestadt zum 60-jährigen Bestehen des NLV (Niedersächsischer Landfrauenverband Hannover), der Seniorenbegleiterinnenkurs und die Fahrt an die Mosel erwähnt. Auch eine Vorausschau auf die künftige Planung gab sie. So geht etwa die nächste Kreislandfrauenfahrt nach Heidelberg und in den Schwarzwald.

Wann ist man alt?

Schon während des Frühstücks war der anstehende Vortrag Gesprächsthema Nummer eins. Hatte er doch gerade auch wegen der Art, wie er gehalten werden sollte – Schmidt ist auch Schauspielerin – schon lange im Vorfeld das Interesse der Frauen geweckt. Für die Pause zwischen Frühstück und Vortrag stellte Schmidt den Frauen zwei Fragen, die zum Nachdenken anregten: „Wann ist man alt?“ sowie „Woran denkst Du, wenn Du älter wirst?“

Einblicke in die Sichtweise des Altwerdens beziehungsweise das Ansehen des Alters und Alterns früher und heute gab Schmidt in ihrem Vortrag. Auch ging sie auf den demographischen Wandel in der heutigen Gesellschaft ein. Sodann beleuchtete sie den Gegensatz zwischen Rückzug im Alter und einer gewissen Hyperaktivität. Nichts sei gegen Aktivität im Alter einzuwenden. Sie müsse jedoch nicht um jeden Preis stattfinden, so Schmidt. Individualität sei der Schlüssel zu einem bewussten und erfüllten Leben. Es gelte vieles zu hinterfragen. So plädierte sie für ein bewusstes und würdevolles Altern und begrüßte den Gedankenaustausch zwischen Alt und Jung und gegenseitiges Zuhören,  wie es zum Beispiel beim Erzähl-Café stattfinde.

                                                                                                                      Von Matthias Moneke

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