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Planänderung in der Seeburger Seestraße

Geteert statt gepflastert Planänderung in der Seeburger Seestraße

Während die Straßenbauarbeiten in der Seeburger Seestraße laufen, hat im Gemeinderat eine Planänderung auf der Tagesordnung gestanden. Die Parkflächen gegenüber der Schule sollen nun nicht mehr gepflastert, sondern geteert werden.

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„In der Seestraße gibt es Probleme“, die Sanierung wird teurer.

Quelle: Thiele

Seeburg. „In der Seestraße gibt es Probleme“, sagte Bürgermeister Harald Finke (CDU) und erläuterte den Grund für die Planänderung.

„Bei einer Pflasterung kann der Untergrund den Bedingungen einer Druckprüfung nicht standhalten.“ Um dem Druck von den geprüften 120 Newtonmetern auszuhalten, müssten die Arbeiter den gesamten Untergrund einen Meter tiefer als geplant ausbaggern. „Der Aufwand würde rund 50000 Euro mehr kosten“, so der Bürgermeister.

Solch eine Summe könne man den Anliegern aus optischen Gründen nicht zumuten. „Die Fläche erstreckt sich auf eine Reihe von zehn Häusern, von denen die Anwohner die finanzielle Mehrbelastung tragen müssten“, sagt Finke. Deshalb habe das beauftragte Ingenieurbüro vorgeschlagen, die Fläche zu teeren.

„Das ist die schnellste Lösung“, so Finke. „Schließlich sollen die Bauarbeiten bis Ende November fertig werden.“ Auf die Frage von Hagen Hübner (SPD), warum für Arbeiten in Bernshausen eine solche Druckprüfung nicht vorgenommen wurde, erklärte Finke, dass die Seestraße eine Sonderrolle einnehme. „Seeburg und Bernshausen sind in der Frage nicht vergleichbar.

In Seeburg reichte das Wasser des Sees früher viel weiter Richtung Ort. Hier wurden zahlreiche organische Ablagerungen wie Muscheln gefunden.“ Gerade in der Seestraße sei der Boden richtig nass. rf

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©Richter