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Platz für Neubauten in Mingerode?

UWM/SPD will Bauplätze schaffen Platz für Neubauten in Mingerode?

Wie schlecht es um Bauplätze in Mingerode gestellt ist, dürfte Ortsratsmitglied Pascal Schwedhelm (UWM) selbst am besten wissen, denn er ist auf der Suche – und das nicht erst seit gestern. Eine Option, fünf bis acht neue Bauplätze in Mingerode zu schaffen, sieht er in dem Gebiet zwischen Fahnenweg und Hildesheimer Straße.

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Bauplätze wie hier im Suthfeld (2013) sind in Mingerode rar.

Quelle: Archiv

Mingerode. Derzeit dürfe dort laut Flächennutzungsplan nicht gebaut werden, erklärt Schwedhelm, da sich unter anderem Sperrflächen an landwirtschaftlichen Betrieben in dem Bereich befänden. Schwedhelm sowie die übrigen Mitglieder der Gruppe UWM/SPD werden daher in der nächsten Sitzung des Mingeröder Ortsrates einen Antrag auf Änderung des F-Planes stellen, kündigt Schwedhelm an. Eine Voraussetzung aber gebe es: Die Anlieger müssen damit einverstanden sein. „Natürlich muss im Vorfeld mit den Flächeneigentümern geklärt werden, wer bereit ist, Land zu verkaufen“, erklärt Schwedhelm. Anschließend müsse dann geklärt werden, ob die Änderung des Flächennutzungsplanes möglich sei.

Im Idealfall sollten Bauwillige bereits zum Zeitpunkt des Kaufes festlegen, bis zu welchem Zeitpunkt sie mit dem Bau beginnen, erklärt Schwedhelm. Auf diese Weise könne verhindert werden, dass Bauplätze „auf Verdacht“ gekauft und nie bebaut würden. Ihm sei bewusst, dass in Zeiten knapper werdenden Bauplätze Bauland eine nicht zu unterschätzende Wertanlage seien. Dennoch halte er nichts davon, Flächen unbebaut zu lassen, auf die Bauwillige möglicherweise Jahre warteten. „Wir dürfen nicht vergessen, dass uns der demografische Wandel hier ebenso treffen wird wie in anderen Orten.“ Jungen Familien sollte also die Chance gegeben werden, sich mit einem Neubau zu verwirklichen.

Verkäufliche Grundstücke gebe es in Mingerode aktuell ebenso wenig wie gut erhaltene Bestandsbauten. „Der vorhandene Leerstand ist entweder nicht verkäuflich oder unbewohnbar“, erklärt Schwedhelm. Daher nun sein Vorschlag, ein neues Baugebiet zu schaffen, „in relativ zentraler Ortslage und vergleichsweise schnell und kostengünstig zu erschließen.“ Der Ortsrat tagt am Donnerstag, 5. Februar.

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