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„Rausgehen, sammeln, kämpfen“

Pokémon Go ist auch in Duderstadt angekommen „Rausgehen, sammeln, kämpfen“

Auch die Duderstädter haben „Pokémon Go“ für sich entdeckt: Besonders die vielen Hotspots in der Fußgängerzone ziehen Spieler an - nicht nur aus Duderstadt.

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Mit Pokémon Go ist das quasi das Stadtgebiet zum Spielfeld in einem halbvirtuellen Spiel geworden.

Quelle: R

Duderstadt. Denn hier gibt es „mehr Pokémon auf einem Haufen“, berichten Michelle und Tessa. Die beiden 15-Jährigen kommen eigentlich von außerhalb - aber weil bei Pokémon Go Sehenswürdigkeiten wie der Wiedervereinigungsbrunnen die Grenzpfahlskulptur und einige mehr als sogenannte „Pokéstops“ fungieren, wimmelt es in der Fußgängerzone vor meist jungen Spielern, die auf ihr Smartphone starren.

Denn mit Pokémon Go ist das quasi das Stadtgebiet zum Spielfeld in einem halbvirtuellen Spiel geworden: Eine Karte von Duderstadt auf dem Smartphone weist den Weg zum nächsten Pokémon, an Pokéstops rüsten sich die Spieler mit neuen Gegenständen aus. Weil man deshalb immer auf der Suche nach neuen Monster und Gegenständen ist, sind die Spieler viel unterwegs - „rausgehen, sammeln, kämpfen und stärker machen“ fasst Steffen den Reiz zusammen, während er, sein Smartphone immer im Blick, durch die Marktstraße zieht.

Andere Duderstädter sehen das ganze wettkampforientierter, denn bei Pokémon Go können die Spieler ihre gefangenen Pokémons ähnlich eines virtuellen Hahnenkampfes gegeneinander antreten lassen: So liegt direkt vor der Tageblatt-Redaktion eine Arena - an der Team Rot bisher gescheitert ist: „So ganz hat es noch nicht geklappt“, erzählt Martin, einer der Spieler, während er sich mit fünf Freunden aufmacht, seine Pokémons weiter zu trainieren und neue zu sammeln. Dafür sei er zuletzt sogar nach Göttingen gefahren, erzählt der Duderstädter.

Das wissen auch Eltern zu schätzen: „Meine Mutter findet es gut, dass ich so das Haus verlasse“, erzählt Tessa grinsend. hö

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