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Politik steht zu Hallenbad und Geburtshilfe

Debatte im Rat Duderstadt Politik steht zu Hallenbad und Geburtshilfe

Über Petitionen zum Erhalt der Schwimmbäder der EBB und der Geburtshilfe im St.-Martini-Krankenhaus ist unter anderem bei der dritten Sitzung des Stadtrates diskutiert worden. Die Mitglieder aller Fraktionen waren sich einig darin, dafür zu kämpfen, diese Einrichtungen zu erhalten.

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Auch für die Politik wichtig: das Duderstädter Hallenbad.

Quelle: AIB

Duderstadt. Die von der SPD eingeleitete Petition und der Spendenaufruf zum Erhalt der Geburtshilfe habe noch nicht die gewünschte Wirkung, meinte Doris Glahn (SPD) und formulierte einen neuen Vorschlag ihrer Partei, um einen weiteren finanziellen Rahmen zum Erhalt der Geburtshilfe zu schaffen: Die Parkfläche vor dem Krankenhaus sei Eigentum der Stadt. Mit einem Pachtvertrag mit dem Vinzenz-Verbund als Träger des Krankenhauses könne dieser dort Parkgebühren erheben und damit zur Finanzierung der Geburtshilfe beitragen. Dieter Thriene (CDU) plädierte dafür, dazu einen Prüfantrag zu stellen. Hans Georg Schwedhelm (Grüne) kritisierte, dass die kirchlichen Träger mit der geplanten Schließung der Geburtshilfe und der möglichen Schließung der St.-Ursula-Schule (Bistum Hildesheim) den Interessen der katholisch geprägten Region widersprechen würden.
Marliese Frisch-Dvorak (Grüne) ergänzte: „Der katholische Träger schreibt sich Familien und Kinder auf die Fahnen, arbeitet aber gegen sein Leitbild.“ Auch Gerd Goebel (CDU) schloss sich der allgemeinen Kritik an der geplanten Schließung der Geburtshilfe an: „Für mich ist das strategische Vorgehen des Vinzenz-Verbundes nicht erklärbar“, sagte er und hielt eine Querfinanzierung für möglich, um die Station zu erhalten. Die WDB (Wählergemeinschaft Duderstädter Bürger) beantragte, ein Kreis aus Mitgliedern des Fachausschusses, Experten und Mitgliedern des neu gegründeten Bündnisses zum Erhalt der Geburtshilfe solle einberufen werden und die Thematik für die Arbeit der städtischen Gremien vorbereiten und aufarbeiten. Dem wurde mehrheitlich zugestimmt.

Zukunftskonzept für Schwimmsport

Ebenfalls zugestimmt wurde dem Beschlussvorschlag, der den Erhalt des Schwimmsportangebots in Duderstadt vorsieht. Dabei solle das Zukunftskonzept für den Betrieb des Hallen- und Freibades verfeinert und umgesetzt werden, „möglichst zeitnah“, ergänzte die SPD. Das Freibad solle zur Badesaison 2017 wie gewohnt zur Verfügung stehen, heißt es im Beschlussvorschlag. Der Sanierungs- und Entwicklungsbedarf für das Hallenbad belaufe sich auf 3 bis 4 Millionen Euro. Dazu sind Fördermöglichkeiten des Landes, des Landkreises und des Bundes ebenso mit einzubeziehen wie eine angemessene Mitfinanzierung durch die Stadt, die Gemeinden und die Eichsfelder Blockheizkraftwerk und Bädergesellschaft mbH (EBB) als Träger. Eine langfristige Entwicklung solle auch mit Einbindung des Landes- und Kreissportbunds, der DLRG, der Schulen und der Vereine sichergestellt werden.

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