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Polizei in Gieboldehausen warnt vor Giftködern

Bereich Pappschachtel Polizei in Gieboldehausen warnt vor Giftködern

Die Polizei in Gieboldehausen bittet Hundebesitzer um erhöhte Aufmerksamkeit beim Gassigehen. Im Bereich Pappschachtel könnten Unbekannte sogenannte Giftköder ausgelegt haben.

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Quelle: EF

Gieboldehausen. Bisher sei nur ein Fall bekannt geworden, bestätigte die Polizei am Wochenende. Der Hund einer Gieboldehäuserin habe bei einem Spaziergang etwas Größeres gefressen, woraufhin er Zeichen einer Erkrankung aufzeigte. Beim nächsten Gassigang im selben Bereich habe seine Besitzerin dann an ein Stück Leberwurst mit einer blauen Substanz im Inneren gefunden, die sie bei der Polizei in Gieboldehausen abgab.

Die Gieboldehäuserin berichtet, sie sei mit ihrem zehn Jahre alten Golden Retriever am Montagmorgen im Bereich der Herzberger Landstraße spazieren gegangen. Dabei habe das Tier etwas gefressen, das die Besitzerin nicht sehen konnte. Nach der Rückkehr vom Gassigehen habe das Tier Krankheitssymptome gezeigt: „Er hat sich in sein Korb gelegt, sehr viel getrunken und gespeichelt“, berichtet die Hundebesitzerin. Am späten Nachmittag sei es ihm aber bereits besser gegangen.

Bei der Hunderunde am Morgen des Folgetages habe die Gieboldehäuserin dann unter einem Baum den Fund gemacht: Eine Leberwurstportion, in deren Innerem sich etwas Blaues befand. Bisher sei nicht bekannt, ob es sich bei dem Fund um einen Giftköder handele, berichtete ein Sprecher der Polizei am Wochenende. Eine Untersuchung der blauen Substanz habe bisher nicht stattgefunden, da es sich um einen Einzelfall handele.

Die Gieboldehäuserin brachte ihren Fund am Donnerstag zur örtlichen Polizei, wo auch die Anzeige wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung aufgenommen wurde. Die Beamten informierten daraufhin die Redaktion des Wochenblattes und riefen Zeugen dazu auf, sich zu melden. Ihr sei nicht bekannt, dass weitere Hundehalter ähnliche Beobachtungen gemacht hätten wie sie, sagte die Hundehalterin. Auch in den sozialen Netzwerken, in denen die Meldung von einem möglichen Köderfund sich schnell verbreitete, gab es bisher keine Hinweise.

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©Richter