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Polizeipräsident lobt Arbeit Duderstädter Beamter

Antrittsbesuch Polizeipräsident lobt Arbeit Duderstädter Beamter

Zum Wohlfühlen war Göttingens Polizeipräsident Robert Kruse nach Duderstadt gekommen. Dabei ging es ihm nicht um sein persönliches Befinden, sondern um das Sicherheitsbewusstsein der Eichsfelder.

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Polizeipräsident in Duderstadt: Robert Kruse (l.) wird von Otto Moneke in der Herzberger Straße begrüßt.

Quelle: Tietzek

In den Worten Kruses: „Ich empfinde es als wohltuend, dass es hier ein hohes Sicherheitsgefühl gibt“, so der Polizeipräsident bei seinem ersten Besuch im Kommissariat Duderstadt.

Die Statistik mit Kriminalitätsrate und Aufklärungsquote hatte Kruse offenkundig bereits verinnerlicht, bevor er nach Duderstadt aufbrach. Seit Februar steht er an der Spitze der Polizeidirektion Göttingen und will nun die Polizeiarbeit in den Kommissariaten im Detail kennen lernen. Duderstadt stand dabei weit oben auf der Liste. Das hiesige Kommissariat als eines der ersten zu besuchen, habe mit den guten Zahlen zu tun. Außerdem sei in der Direktion die intensive Öffentlichkeitsarbeit, der gute Kontakt der Duderstädter Beamten zur Bevölkerung aufgefallen, fügte Vizepräsident Roger Fladung hinzu, der Kruse begleitete.

Beeindruckt seien sie auch, wie geräuschlos der Wechsel vom früheren Kommissariatsleiter Dieter Thriene zum jetzigen Chef Otto Moneke vollzogen worden sei. „Wir sind ausgesprochen zufrieden mit der Arbeit im Kommissariat Duderstadt. Hier arbeiten sehr engagierte Kollegen – das zeigen die Zahlen, und das hat sich auch hier bestätigt“, lautete vor diesem Hintergrund das Fazit Kruses. Moneke hörte das gerne und betonte seinerseits, wie wichtig und gut die Unterstützung der Direktion als vorgesetzte Dienststelle sei. Das gelte unter anderem, weil die Präventionsarbeit ein Schwerpunkt des Kommissariats sei und bleibe.

Gegenüber dem Tageblatt nahm Kruse auch zu übergeordneten Herausforderungen der Polizei Stellung. So sei die zunehmende Gewalt gegen Polizeibeamte ein Thema, „mit dem man sich beschäftigen muss“. Die Direktion reagiere darauf mit systematischem Einsatztraining und Anpassung der Ausstattung.

Noch keine Sorgen macht sich Göttingens Polizeipräsident beim Nachwuchs. „Wir kommen im Moment noch klar.“ Mit Blick auf die demografische Entwicklung müsse man sich aber schon jetzt Gedanken machen, wie der Polizeiberuf attraktiv gehalten werden könne. Im Sinn hat Kruse unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

  Robert Kruse
  Als Präsident der Polizeidirektion Göttingen trägt Robert Kruse Verantwortung für 2300 Polizisten zwischen Hann. Münden und Hoya. Der 54-Jährige wohnt in Adendorf bei Lüneburg, pendelt jeden Tag mit dem Zug nach Göttingen. Er hat drei Kinder, „alle studieren, keiner will Polizist werden. Ich weiß nicht warum“, gibt er schmunzelnd über seine Familie Auskunft. Für seine Hobbies hat der Motorradfahrer („natürlich sicherheitsbewusst“), Taucher und Tennisspieler („mehr schlecht als recht“) kaum noch Zeit.

lo

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©Richter